Man habe sich im luxemburgischen Schnelltestsystem stark an dem österreichischen Beispiel orientiert, erklärt Claude Mesich.
Die Schnelltests seien aber immer nur komplementär zum Large Scale Testing und anderen Tests zu sehen - sie ergänzen das Bild lediglich. Dadurch, dass Luxemburg noch viele andere Testmöglichkeiten bietet, seien die Schnelltests auch nicht häufiger als einmal pro Woche nötig.
Da die
allgemeine Teilnehmerrate in der Testphase bei rund 90 Prozent lag, sieht Meisch keinen Grund, die Teilnahme am Präsenzunterricht von einer Testteilnahme abhängig zu machen, wie es etwa in Österreich der Fall ist.
In der Grundschule hätten 97 Prozent der Schüler teilgenommen, in der unteren Sekundarschule 87 Prozent und in den Oberstufen 83 Prozent.
Die geringere Teilnehmerquote in den Sekundarklassen liege aber auch daran, dass sie im Wechselunterricht gewesen seien.
Sarah Cames