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20210408152226

LNS: Britische Mutation ist häufigste Corona-Variante in Luxemburg

14:47
08.04.2021
Bei 73,5 Prozent aller entnommenen Proben wurde die deutlich infektiösere Variante B.1.1.7 des Corona-Virus festgestellt. Sie ist die damit am häufigsten vorherrschende Variante in Luxemburg. Das meldet die LNS in ihrem Bericht am Donnerstag. Die Mutation soll um rund 70 Prozent ansteckender sein als das ursprüngliche Covid-19-Virus.

Das LNS berichtete außerdem, dass bei 18,4 Prozent der Tests die südafrikanischen Virusmutation B.1.351 festgestellt wurde.

Insgesamt wurden zwischen dem 22. und 28 März mehr als 680 Tests durchgeführt. Dies entspricht 32,4 Prozent aller positiven Fälle in Luxemburg.

Jeff Wiltzius

966 Neuinfektionen in Rheinland-Pfalz

13:16
08.04.2021
Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz haben am Donnerstag 966 neue Corona-Infektionen gemeldet. Die landesweite Inzidenz stieg innerhalb eines Tages leicht auf 90,9, wie das Landesuntersuchungsamt mitteilte. Vor einer Woche waren es 112,6, vor einem Monat 46,2.

Aktuell sind 12.268 Menschen im Land mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert. Das ist der höchste Stand seit dem 30. Januar. Die Zahl der Patienten, die mit oder an dem Virus starben, stieg um 15 auf 3377 (Stand 14.10 Uhr).

Unter einer Inzidenz von 50 sind nur noch zwei Kommunen - der Kreis Bad Dürkheim (42,2) und die Stadt Zweibrücken (49,7). In der Landeshauptstadt Mainz waren es am Donnerstag 108,0. Dort gilt bereits seit einer Woche eine nächtliche Ausgangsbeschränkung.

Tom Rüdell

Holländische Ermittler verhindern Anschlag auf Impfzentrum

11:53
08.04.2021
Niederländische Ermittler haben nach eigenen Angaben einen Anschlag auf ein Corona-Impfzentrum verhindert. Ein 37 Jahre alter Mann sei unter dem Verdacht eines Terroranschlags in Den Helder festgenommen worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Der Mann wollte den Angaben zufolge einen Sprengkörper in dem Impfzentrum explodieren lassen und dadurch die Impfungen sabotieren.

Die Festnahme des mutmaßlichen Täters erfolgte nach Angaben der Justiz bereits am 18. März. Bei Krawallen gegen den Lockdown hatte es im Januar auch Angriffe auf Testzentren gegeben.

Die Staatsanwaltschaft stuft die Tat als Terrorakt ein: „Der Verdächtige wollte mit seinem Handeln der Bevölkerung große Angst einflößen und wirtschaftliche und soziale Strukturen des Landes destabilisieren.“ Der Haftrichter verlängerte die Untersuchungshaft um drei Monate. Die Ermittlungen nach möglichen Komplizen dauern an.

Sarah Cames