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20210401124225

Fast 6.000 Corona-Tote in Tschechien im März

09:12
01.04.2021
Der zurückliegende März war in Tschechien der Monat mit den meisten Corona-Todesfällen seit Beginn der Pandemie. Wie am Donnerstag aus den Zahlen des Gesundheitsministeriums in Prag hervorging, starben 5.779 Menschen, die zuvor positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet worden waren. Das waren rund 800 mehr als auf dem Höhepunkt der zweiten Welle im November, dem bisher schlimmsten Monat mit Blick auf die Todeszahlen. Seit Pandemiebeginn gab es in Tschechien mit seinen rund 10,7 Millionen Einwohnern insgesamt 26.586 Todesfälle.

Teddy Jaans

Impfung für schwangere Frauen angeraten

07:28
01.04.2021
Der Conseil supérieur des maladies infectieuses rät, schwangere Frauen in Phase 5a zu impfen. Sie gehören dem Gremium nach zu den Risikopatienten und sollten geschützt werden.
Der Präsident der Luxemburger Gynäkologen, Pit Duschinger, meint dazu, eine Impfung berge deutlich weniger Risiken, als eine potenzielle Covid-Erkrankung. Das Gleiche gilt nach Ansicht von Duschinger für das ungeborene Kind. 
Der Conseil supérieur des maladies infectieuses rät, schwangere Frauen nach dem ersten Drittel der Schwangerschaft während der Phase 5a der nationalen Impfkampagne mit mRNA-Impfstoffen zu immunisieren (Pfizer/Moderna). 
Da Schwangere ohnehin ein leicht erhöhtes Thromboserisiko haben, wird vom Impfen mit dem AstraZeneca-Wirkstoff abgeraten.

Teddy Jaans

Brasilien: 3869 Todesfälle in 24 Stunden und neue Corona-Variante

07:22
01.04.2021
Inmitten einer Regierungskrise und einer außer Kontrolle geratenen Corona-Pandemie hat Brasilien wieder einen Tageshöchstwert bei den Corona-Toten registriert und nähert sich der Marke von 4000 Toten innerhalb von 24 Stunden. 3869 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 in diesem 24 Stunden-Zeitraum meldete das Gesundheitsministerium in Brasília am Mittwochabend (Ortszeit).

Am Dienstag erst hatte Brasilien 3780 Corona-Tote an einem Tag erfasst.

Teddy Jaans

RKI: Britische Corona-Variante bei fast 90 Prozent

04:47
01.04.2021
 Die zuerst in Großbritannien entdeckte, sehr ansteckende Corona-Variante B.1.1.7 breitet sich rasch in Deutschland aus. Sie habe einen Anteil von 88 Prozent erreicht, berichtete das Robert Koch-Institut (RKI) am Mittwochabend mit Verweis auf Tests der vergangenen Woche (22.-28. März). Die Verbreitung der Variante sei besorgniserregend, weil sie „nach bisherigen Erkenntnissen deutlich ansteckender ist und vermutlich schwerere Krankheitsverläufe verursacht als andere Varianten.“ Es sei daher mit weiter steigenden Covid-Fällen in Kliniken zu rechnen.

Alle in Deutschland verfügbaren Impfstoffe schützten nach RKI-Angaben jedoch sehr gut vor einer Erkrankung durch B.1.1.7 und auch vor schweren Erkrankungen durch zwei andere Varianten. In rund 0,1 Prozent der B.1.1.7-Proben wurde jedoch die zusätzliche Mutation E484K nachgewiesen, die die Wirkung der Antikörper des Immunsystems abschwächt. 

Teddy Jaans