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20210327115734

Corona in den USA: Mehr als 80.000 Corona-Neuinfektionen

11:49
27.03.2021
In den USA sind am Freitag 80.716 neue Corona-Fälle und 1.265 Tote nach einer Infektion gemeldet worden. Dies geht aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore vom Samstagmorgen (MEZ) hervor. Am selben Tag der Vorwoche waren es 61.527 Neuinfektionen und 1.184 Tote. Die bisherigen Höchstwerte wurden am 2. Januar mit 300 416 neuen Fällen sowie am 12. Januar mit 4.477 Toten registriert. Die Geschwindigkeit beim Rückgang der landesweiten Neuinfektionen hatte sich zuletzt verlangsamt.

Mit mehr als 548.000 Toten und 30,1 Millionen Infektionen sind die Vereinigten Staaten in absoluten Zahlen das weltweit am stärksten von der Corona-Pandemie betroffene Land. Inzwischen sind aber auch schon mehr als 89,5 Millionen Menschen mindestens einmal geimpft. Mehr als 45 Prozent der über 65-Jährigen sind bereits vollständig geimpft. Insgesamt zählen die USA knapp 330 Millionen Einwohner.

Die Webseite der Johns-Hopkins-Universität wird regelmäßig aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen werden die Zahlen - unter anderem die der Neuinfektionen binnen 24 Stunden, aber auch die der Toten - nachträglich aktualisiert.

Jeff Wiltzius

Strengere Corona-Regeln gelten in weiteren Teilen Frankreichs

11:23
27.03.2021
Im Kampf gegen die angespannte Corona-Lage im Land greift Frankreich erneut härter durch. Ab dem Wochenende gelten in drei weiteren Départements verschärfte Beschränkungen. Auch in den Verwaltungsbezirken Aube und Nièvre in der Landesmitte sowie Rhône im Südosten gibt es nun auch tagsüber Ausgangsbeschränkungen. Menschen dürfen sich dort etwa nur zehn Kilometer von ihrem Wohnort entfernen, viele Geschäfte sind geschlossen.

Diese härteren Maßnahmen gelten seit dem vergangenen Wochenende bereits in 16 Départements, darunter auch der Großraum Paris. Schulklassen sollen in den Gebieten bereits bei einem Corona-Fall komplett nach Hause geschickt werden, hatte es zuletzt geheißen. An Bahnhöfen, Flughäfen und Mautstellen verstärkt die Regierung die Kontrollen, um durchzusetzen, dass Menschen aus den betroffenen Gegenden, ihre Region nicht ohne triftigen Grund verlassen.

Frankreich ist schwer von der Pandemie getroffen. Ab Sonntag will Deutschland das Nachbarland als Hochinzidenzgebiet mit Testpflicht bei der Einreise einstufen. Die Neuansteckungen auf 100.000 Menschen in sieben Tagen beliefen sich zuletzt landesweit auf mehr als 300, rund um Paris liegt der Wert sogar um die 600. Die Situation in den Krankenhäusern ist angespannt. Etwa 94.000 nachweislich infizierte Menschen starben.

Jeff Wiltzius