Letztes Update:
20210327072518

Mehr als 700 neue Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz

14:06
26.03.2021
ie Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz haben am Freitag 778 neue Corona-Infektionen gemeldet. Aktuell sind 9.146 Menschen im Land nachweislich mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, wie das Landesuntersuchungsamt mitteilte. Die Zahl der Patienten, die mit oder an dem Virus starben, stieg um 12 auf 3.302.

Die landesweite Inzidenz wurde am Freitag mit 97,3 angegeben. Das ist der höchste Wert seit zwei Monaten und deutlich höher als vor einer Woche mit 73,9. Vor zwei Wochen waren es noch 53,8. 

Teddy Jaans

Norwegen setzt Impfungen mit Astrazeneca-Vakzin weiter aus

12:39
26.03.2021
Norwegen will den Impfstoff des schwedisch-britischen Herstellers Astrazeneca vorerst nicht wieder einsetzen. „Es besteht immer noch große Unsicherheit über mögliche schwerwiegende Nebenwirkungen“, hieß es am Freitag in einer Mitteilung der Gesundheitsbehörde Folkehelseinstitutt FHI. „Nach Einschätzung des FHI ist es angebracht, mehr Zeit darauf zu verwenden, weitere Kenntnisse über diese schwerwiegenden Vorfälle zu erlangen.“ Das FHI betonte, dass die Entscheidung auf den Vorfällen in Norwegen beruhe.

Norwegen hatte wie viele andere Länder die Vergabe des Mittels vor zwei Wochen gestoppt, weil bei einigen Geimpften Blutgerinnsel aufgetreten waren. In Norwegen starben inzwischen vier Menschen nach einer Impfung. Ein direkter Zusammenhang ist bislang nicht erwiesen. Eine nationale Expertengruppe untersuche nun die Fälle, hieß es weiter. Außerdem arbeite man eng mit den Nachbarländern zusammen.

Dänemark hatte den Stopp der Impfungen mit dem Astrazeneca-Präparat am Donnerstag um drei Wochen verlängert. In Island, Finnland und Schweden wird das Vakzin nur älteren Menschen verabreicht, weil in dieser Altersgruppe bislang keine ernsten Nebenwirkungen aufgetreten sind.

In Norwegen ist die Zahl der Infizierten in den vergangenen Wochen rasant gestiegen. Am stärksten betroffen ist die Hauptstadt Oslo mit fast 600 Infizierten auf 100.000 Einwohner in 14 Tagen. Das Außenministerium hat am Freitag deshalb seine Reiseempfehlungen bis zum 15. Mai verlängert. Von nicht notwendigen Auslandsreisen wird dringend abgeraten. Wer trotzdem reist, muss nach der Rückkehr für zehn Tage in ein Quarantänehotel.

Sarah Cames