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In Frankreich könnten bald Tier- und Zahnärzte gegen Corona impfen

11:40
26.03.2021
In Frankreich könnten bald auch Tierärzte und Zahnärzte Impfungen gegen das Corona-Virus verabreichen. Die oberste Gesundheitsbehörde des Landes empfahl in einer Stellungnahme vom Freitag, diese und weitere Berufsgruppen in die Liste der zum Impfen Berechtigten aufzunehmen. Demnach könnten durch die Ausweitung weitere 252.000 zusätzliche Fachkräfte die Impfkampagne vorantreiben. Wie die französische Nachrichtenagentur AFP berichtete, muss die Empfehlung allerdings noch formell von der Regierung gebilligt werden.

Präsident Emmanuel Macron hatte vor wenigen Tagen angekündigt, auch Medizinstudierende und Medizinpersonal im Ruhestand für Impfungen mobilisieren zu wollen. Auch für diese Gruppen gab die Behörde unter bestimmten Voraussetzungen eine Empfehlung. Mit Stand Donnerstagabend hatten mehr als 7,1 Millionen Menschen in Frankreich eine Impfung gegen das Corona-Virus erhalten. Das Land mit seinen knapp 67 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern ist von der Pandemie schwer getroffen. Etwa 4,4 Millionen Menschen infizierten sich nachweislich mit dem Corona-Virus. Mehr als 93.000 von ihnen starben.

Sarah Cames

Biontech/Pfizer prüfen Corona-Impfstoff an Kindern

09:25
26.03.2021
Biontech und Pfizer haben mit Studien zu Wirkung und Sicherheit ihres Corona-Impfstoffs bei Kindern unter 11 Jahren begonnen. Bisher ist der Covid-19-Impfstoff, den das Mainzer Unternehmen zusammen mit dem US-Hersteller entwickelt hat, für Jugendliche ab 16 bedingt zugelassen. Nun wurden Kinder zwischen 11 Jahren und 6 Monaten in die Studien einbezogen, wie eine Biontech-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur berichtete.

Die ersten Probanden hätten am Donnerstag die ersten Dosen erhalten, berichteten Pfizer und Biontech am Freitag. Das sei Teil der fortgeführten Studien der Phasen 1, 2 und 3, mit denen Sicherheit, Verträglichkeit und Immunogenität des Pfizer-Biontech-Impfstoffs BNT162b2 überprüft würden. Einbezogen würden gesunde Kinder zwischen sechs Monaten und elf Jahren. Wenn Sicherheit und Wirksamkeit bestätigt werden und die Behörden die Zulassung genehmigen, könne der Impfstoff für jüngere Kinder Anfang 2022 verfügbar sein.

An Kindern zwischen 12 und 15 Jahren wird der Impfstoff als Teil der Phase 3 bereits getestet. 2259 Kinder in dieser Altersgruppe nehmen den Angaben zufolge an diese Studie teil. Die Daten seien vielversprechend und sollen bald veröffentlicht werden.

Sarah Cames