Letztes Update:
20210322161905

Zahlen aus Trier

14:50
22.03.2021
Am Montag wurden dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg 27 weitere Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet – 21 mehr als Montag vergangener Woche. Diese verteilen sich wie folgt: 16 aus dem Landkreis und 11 aus der Stadt Trier. Die Zahl der seit dem 11. März 2020 nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen beträgt nunmehr 5.374 (1996 in der Stadt Trier und 3.378 im Landkreis Trier-Saarburg).

Teddy Jaans

Kremlchef Putin will sich gegen Corona impfen lassen

13:56
22.03.2021
Kremlchef Wladimir Putin will sich nach langem Zögern nun doch an diesem Dienstag gegen das Corona-Virus impfen lassen. „Übrigens, ich beabsichtige morgen, das selbst zu tun“, sagte der Präsident am Montag bei einer Video-Konferenz zur Impfkampagne in Russland. Welcher Wirkstoff ihm verabreicht wird, verriet Putin allerdings nicht. Sein Sprecher Dmitri Peskow sagte der Staatsagentur Tass zufolge, dass Putin eines der drei russischen Vakzine erhalten werde. Alle drei seien gut und zuverlässig.

Russland hat neben dem international bekannten Impfstoff Sputnik V zwei weitere: EpiVacCorona und seit einem Monat CoviVac. Der 68 Jahre alte Putin hatte seit Monaten auf mehrfache Journalistenfragen immer wieder offen gelassen, wann er sich impfen lassen wird. Sputnik V ist seit mehr als einem halben Jahr auf dem russischen Markt, aber erst seit Ende Dezember für Menschen über 60 Jahre zugelassen.

In Russland haben sich Putin zufolge erst 4,3 Millionen Menschen impfen lassen - das sind lediglich knapp drei Prozent der Bevölkerung. 6,3 Millionen Menschen hätten bislang die erste von zwei Komponenten einer Impfung erhalten. Viele Menschen zögerten bisher, weil sich Putin selbst nicht hat impfen lassen, obwohl er Sputnik V als das weltweit beste Vakzin angepriesen hat. Viele Russen halten dagegen die im eigenen Land entwickelten Wirkstoffe nicht für ausreichend getestet.

Sarah Cames

Viruslast im Abwasser bleibt hoch, aber stabil

12:10
22.03.2021
Am Montagmittag veröffentlichte das Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) bereits seinen 57. Coronastep-Report zu der Viruslast in Luxemburgs Abwasser. Die jüngsten Ergebnisse liefern wenig Grund zur Entwarnung: In der Woche vom 15. bis zum 21. März lagen die am Eingang der Abwasseranlagen gemessenen Werte im ganzen Land weiterhin hoch. Immerhin: Zu steigen scheinen sie derzeit nicht.

Ob sich dieser Trend zur Stabilität festigt, wird sich in den Daten der laufenden Woche zeigen. Auch auf die einzelnen Abwasseranlagen gesehen scheint sich die Viruslast auf einem hohen Niveau eingependelt zu haben. Sie sind derzeit in etwa vergleichbar mit den Werten von Anfang Oktober vergangenen Jahres.

Die höchsten Werte wurden in der vergangenen Woche in Grevenmacher, Beggen und Bettemburg gemessen. An den Messstationen in Echternach, Übersyren, Boewingen/Attert und Ulfingen hat sich die Situation hingegen etwas entspannt.

Sarah Cames