Wegen deutlich steigender Corona-Zahlen verschiebt Belgien für Anfang April geplante Lockerungen zunächst. Die Kontakte müssten weiter so weit wie möglich reduziert werden, sagte Regierungschef Alexander De Croo am Freitag nach kurzfristig angesetzten Regierungsberatungen.
Deshalb werde der „Plan für die frische Luft“ doch nicht Anfang April in Kraft treten. Ursprünglich sollten dann wieder Veranstaltungen und Gottesdienste mit maximal 50 Personen mit Masken im Freien stattfinden. Auch andere vorgesehene Lockerungen für Amateursportler und Vergnügungspark sind von den Beschlüssen betroffen.
Infektionsherde seien der Arbeitsplatz und Schulen, sagte De Croo. Er betonte, dass das Home-Office kein Luxus sei, sondern Pflicht. Für die Schulen sollen die zuständigen Minister übers Wochenende einen Plan ausarbeiten, um sie noch sicherer zu machen.
Die Corona-Infektionszahlen in Belgien waren zuletzt wieder deutlich gestiegen.