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Die Inzidenz in Rheinland-Pfalz steigt weiter

14:35
19.03.2021
Die Sieben-Tage-Inzidenz von Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz steigt und steigt. Das Landesuntersuchungsamt nannte am Freitag einen Wert von 73,2 Infektionen auf 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen. Das war zwar unter dem Bundesdurchschnitt von 96, aber für Rheinland-Pfalz der höchste Wert seit dem 3. Februar.

Die Gesundheitsämter im Land berichteten am Freitag von 621 neu gemeldeten Infektionen binnen 24 Stunden (Stand 14.10 Uhr). Aktuell waren 7039 Menschen in Rheinland-Pfalz nachweislich mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Patienten, die mit oder an dem Virus starben, stieg um 11 auf 3254.

Die höchste Inzidenz gab es in der Stadt Frankenthal mit 153,8. Danach folgten die Stadt Ludwigshafen (137,6) und der Kreis Altenkirchen (127,3). 

Tom Rüdell

Schweiz sagt Lockerungen ab

14:35
19.03.2021
Die Schweizer Regierung hat wegen steigender Corona-Infektionen die für nächste Woche geplanten Lockerungsschritte gestoppt. Die epidemiologische Lage lasse das nicht zu, sagte Gesundheitsminister Alain Berset am Freitag. Lediglich bei privaten Treffen ändert sich etwas: Ab Montag dürfen sich drinnen wieder zehn statt nur fünf Personen treffen. Aus der Gastronomie- und Veranstaltungsbranche wächst seit Wochen der Druck, zügig wieder zu öffnen. „Bitte gedulden Sie sich noch“, sagte Berset.

Am Freitag waren bei 8,6 Millionen Einwohnern am 1750 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Das entsprach über 14 Tage pro 100 000 Einwohnern knapp 200 Fällen. In Deutschland waren es auf 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen zuletzt 95,6 Fälle.

Ob die Öffnung der Restaurantterrassen oder Lockerungen bei Sport- und Kulturveranstaltungen möglich sind, soll Mitte April wieder überlegt werden. Die Regierung hoffe, bis dahin mit den Impfungen weiter vorangekommen zu sein, sagte Berset. Bis Freitag hatten etwa 4,6 Prozent der Bevölkerung zwei Impfdosen erhalten.

Die Regierung orientiert sich an vier Richtwerten, von denen Öffnungsentscheidungen abhängen. Dabei geht es um die Veränderung bei den Neuinfektionen, die Reproduktionszahl, die Belegung der Intensivbetten und die Positivrate bei Tests.

Tom Rüdell