Letztes Update:
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Mehr Neuinfektionen in Luxemburger Schulen

15:26
18.03.2021
Innerhalb des Schulsystems in Luxemburg wurden in der Woche vom 8. bis 14. März insgesamt 337 Corona-Neuinfektionen registriert. Das sind 33 mehr als in der Woche zuvor. 238 Fälle wurden dem Szenario 1 zugeordnet; das heißt, es handelt sich um Einzelpersonen, die sich außerhalb der Schule angesteckt haben. Die Neuinfektionen verteilten sich auf Schüler und Lehrkräfte aus 65 Grundschulen, 44 Lyzeen und einem Kompetenzzentrum.

In 72 Fällen gab es in einer Klasse mindestens zwei Infizierte, ohne dass die Ansteckungsquelle bekannt wäre. 27 Mal wurden mindestens drei Infizierte in einer Klasse ausgemacht. Kein Fall wurde in der Kategorie Szenario 4 - mehr als fünf positiv Getestete in einer Klasse oder mehrere betroffene Klassen – erfasst.

Am Mittwoch hatte das Gesundheitsministerium in seinem Covid-19-Wochenbericht mitgeteilt, dass zuletzt vor allem die Altersgruppe 0-14 Jahre von Neuinfektionen betroffen war.

Jörg Tschürtz

Bulgarien verschärft Corona-Maßnahmen - Gastronomie schließt wieder

11:55
18.03.2021
Bulgarien führt wegen besorgniserregend steigender Corona-Fallzahlen ab Montag erneut strengere Einschränkungen ein. Bis Ende März sollen Lokale, Fitnessstudios, Kasinos sowie Schulen, Kitas, Kinos, Theater und Museen zum dritten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie geschlossen werden. In Einkaufszentren können nur Supermärkte, Apotheken sowie Banken und Versicherungen geöffnet bleiben, gab Gesundheitsminister Kostadin Angelow am Donnerstag bekannt. In dem EU-Land waren erst Anfang März die meisten Corona-Beschränkungen aufgehoben worden.

Das Balkanland verzeichnete nach amtlichen Angaben vom Donnerstag 483 Neuansteckungen pro 100.000 Menschen binnen zwei Wochen. Dies sei ein Anstieg um 94 Prozent, warnte Corona-Stabchef Wenzislaw Mutaftschijski. Die Zahl der coronabedingten Todesfälle sei in diesem Zeitraum sogar um 124 Prozent gestiegen. Allein am Mittwoch waren es 136 Tote - bei einer Bevölkerung von 6,9 Millionen.

„Das Leben und die Gesundheit der Menschen sind am Wichtigsten“, begründete Regierungschef Boiko Borissow die Wiedereinführung der unpopulären Maßnahmen. Gesundheitsminister Angelow, selbst ein Arzt, appellierte an die Politiker, die Corona-Lage nicht im Wahlkampf für die Parlamentswahl am 4. April zu missbrauchen. „Die Maßnahmen, die wir ergreifen, stützen sich auf die Medizin“, betonte er. Wegen des starken Zulaufs von Corona-Patienten sind Krankenhäuser und Notdienste am Limit. 

Jeff Wiltzius