Steigende Corona-Zahlen besorgen Belgien. Erstmals seit November zählte das kleine Königreich im Sieben-Tage-Schnitt täglich mehr als 3.000 Neuinfektionen, wie aus Daten der belgischen Behörden vom Donnerstag hervorgeht. Im Vergleich zur Vorwoche stieg der Wert vom 8. bis zum 14. März um 29 Prozent auf 3.052. Innerhalb der vergangenen zwei Wochen wurden in Belgien je 100 000 Einwohner täglich 330 Infektionen gezählt. Auch die Anzahl der Krankenhaus-Einlieferungen nimmt seit mehreren Wochen zu.
Wegen der besorgniserregenden Daten erwog Ministerpräsident Alexander De Croo zuletzt, die für kommende Woche Freitag geplanten Regierungsberatungen zur Corona-Lage vorzuziehen. Geplante Lockerungen könnten stehen zur Debatte.