Die Pandemie in Luxemburg nimmt langsam wieder Fahrt auf. Das Gesundheitsministerium hat in der Vorwoche
1.249 Neuinfektionen registriert – das waren fünf Prozent mehr als in der Woche davor. Die britische Variante des Corona-Virus setzt sich immer mehr durch und macht bereits
62,7 Prozent der Neuinfektionen aus, die südafrikanische kommt auf
18,5 Prozent. Auch ein Fall der brasilianischen Mutante wurde von den Behörden erfasst.
Die Anzahl der erfassten Kontaktpersonen stieg um mehr als ein Drittel von 2.847 auf 3.669. Auch die Zahl der Krankenhausaufenthalte nahm zu: Zwischen 8. und 14. März wurden
122 (+15) Covid-19-Patienten stationär versorgt, davon benötigten 27 intensivmedizinische Pflege.
Zum Stichtag 14. März galten
2.752 Personen als infiziert, etwas weniger als eine Woche zuvor (2.860).
Das Durchschnittsalter bei den positiv getesteten Personen beträgt 37 Jahre.
Bei den
1.249 neuen Fällen bleibt der Familienkreis mit 44,3 Prozent der häufigste Übertragungsort für Covid-19-Infektionen, gefolgt von Arbeit (6,2 Prozent), Bildung (6 Prozent), Pflege- und Betreuungsbereich (4,5 Prozent) und Freizeit (3,9 Prozent). Der Anteil der Infektionen, bei denen die Quelle nicht eindeutig zuzuordnen ist, sank auf 30,1 Prozent.
Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen bezogen auf 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen, lag für die Woche vom 8. bis 15. März in Luxemburg bei
200. Die Woche davor lag dieser Wert bei 191.
Insgesamt 12.341 Impfdosen wurden in der Vorwoche verabreicht.
Tom Rüdell