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Video gegen Corona: Schuldirektor parodiert Song "U can't touch this"

10:58
04.08.2020
Sicherheitsvorschriften per Youtube-Video: Um seinen Schülern die Gefahren des Corona-Virus deutlich zu machen, hat sich ein Schuldirektor im US-Bundesstaat Alabama etwas Besonderes einfallen lassen. In einem Video parodiert Quentin Lee den berühmten Song „U can't touch this“ (Fass das nicht an) von MC Hammer - mehr als drei Millionen Menschen klickten die kreative Darbietung bis Dienstagmittag auf Youtube an.

Bewaffnet mit einer hellblauen Dose Desinfektionsmittel und einem blauen Mund-Nase-Schutz tanzt sich Lee in dem Video durch die Vorschriften der US-Gesundheitsbehörde. Dazu gehören neben der Maskenpflicht in den Schulgängen auch die Vorgabe, Abstand zu halten und regelmäßig Hände zu waschen. Währenddessen warnt er seine Schüler immer wieder: „U can't touch this“.

„Ich habe die Songzeilen in 15 Minuten geschrieben“, sagte Lee in einem Interview mit der Seite „Alabama Newscenter“. Er liebe es, Unsinn zu machen und Schülern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Sarah Cames

Bürgermeister Georges Mischo: Kanton Esch nicht gleichzusetzen mit Stadt Esch

07:00
04.08.2020
Der Kanton Esch/Alzette ist nicht gleichzusetzen mit der Stadt Esch/Alzette: Das betonte der Escher Bürgermeister Gerorges Mischo (CSV) am Dienstagmorgen im RTL-Interview. Der einwohnerreiche Kanton umfasst 14 Gemeinden, in denen insgesamt rund 180.000 Menschen leben.

Die Karte des Gesundheitsamtes, die die Verteilung der Infektionen geografisch einordnet, habe vor allem nach der ersten Veröffentlichung zu einer gewissen Stigmatisierung des Südens und der Stadt Esch geführt. Auch die Geschäftswelt habe darunter gelitten, bestätigte Mischo. Dies habe sich inzwischen allerdings wieder gelegt, nachdem die Daten weiter kontextualisiert wurden.

Die Veröffentlichung einer noch detailreicheren Karte, die die Verteilung der Infektionen bis auf die Postleitzahl aufschlüsselt, sieht Mischo nicht als sinnvoll an. Eine solche Karte wurde Mitte Juli geleakt. Für die Gemeindeverantwortlichen seien diese Informationen hilfreich, der breiten Allgemeinheit könnte dies allerdings ein falsches Sicherheitsgefühl geben.

Sarah Cames