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Frankreich hält an Impfstoff von Astrazeneca fest

19:11
11.03.2021
Frankreich hält am Corona-Impfstoff des Herstellers Astrazeneca fest. Europa, Frankreich und Deutschland seien zurzeit der Ansicht, dass es kein übermäßiges Risiko gebe, sagte der französische Gesundheitsminister Oliver Véran am Donnerstagabend in Paris. „Wir überwachen, wir beobachten“, fügte er hinzu.

Er reagierte auf den Schritt Dänemarks, das nach Berichten über vereinzelte ernsthafte Erkrankungen nach Impfungen den Gebrauch des Corona-Impfstoffes von Astrazeneca vorsorglich ausgesetzt hatte. Nach der Bekanntgabe in Kopenhagen entschlossen sich auch die Nicht-EU-Länder Norwegen und Island, den Gebrauch des Präparats von Astrazeneca vorübergehend zu stoppen.

Die Lage seines Landes in der Corona-Pandemie sei angespannt und beunruhigend, resümierte der Ressortchef. Neue Einschränkungen für die Bürger kündigte er aber nicht an. Seit Wochen wird über eine mögliche Wochenend-Ausgangssperre in der Hauptstadtregion Paris spekuliert, wo die Lage besonders kritisch ist. Wegen der angespannten Lage in den Krankenhäusern der Region werden Patienten weiter in andere Landesteile gebracht, sagte Véran.

Jeff Wiltzius

88 Corona-Neuinfektionen im Saarland

17:30
11.03.2021
Im Saarland sind innerhalb eines Tages 88 neue Corona-Infektionen registriert worden. Die Zahl der mit dem Virus in Verbindung gebrachten Todesfälle stieg um drei auf 921, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag in Saarbrücken mitteilte. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuansteckungen pro 10.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, betrug demnach landesweit 58,1 und lag damit etwas niedriger als am Vortag mit 59,7.

Seit Beginn der Pandemie vor rund einem Jahr haben sich insgesamt 29 859 Saarländer mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das Ministerium weiter mitteilte. Aktuell seien 1231 Menschen infiziert. Von ihnen werden 117 in Krankenhäusern behandelt, 39 davon auf Intensivstationen.

Jeff Wiltzius