Apotheken, Arztpraxen und andere Orte: Hunderte Zentren für die Corona-Schnelltests sind am Montag in Rheinland-Pfalz startbereit gewesen. Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) teilte der Deutschen Presse-Agentur mit: „Testen ist von Beginn an ein wichtiger Baustein im Kampf gegen Corona: Tests geben uns Sicherheit darüber, wie sich die Infektionen im Land entwickeln, und sie sind wichtig, um Infektionsketten möglichst früh zu unterbrechen.“
Laut dem Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung in Mainz waren in Rheinland-Pfalz rund 450 Teststellen gemeldet worden. Manche davon nehmen erst in den kommenden Tagen ihre Arbeit auf. Bätzing-Lichtenthäler sprach von etwa 300 Stellen, die schon seit Montag die für jeden Bürger einmal in der Woche kostenlosen Antigen-Schnelltests auf das Corona-Virus anbieten wollten. „Allein 3700 Helferinnen und Helfer haben sich als Testerinnen und Tester gemeldet - das ist eine beeindruckende Zahl“, sagte die Ministerin.
In Koblenz wollte Oberbürgermeister David Langner (SPD) zugleich ein Testzentrum in der Corona-Ambulanz in einer Sporthalle vorstellen. Ein Drive-in-Angebot planen die Verbandsgemeinden Mendig und Pellenz nach eigenen Angaben vom 13. März an auf dem Flugplatz Mendig in der Osteifel: „Die Nutzer haben hier die Möglichkeit, sich bequem aus dem Auto heraus testen zu lassen.“