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Straßburg fordert Rückkehr des EU-Parlaments

09:23
08.03.2021
Ein Jahr nach der ersten coronabedingten Sitzung des Europaparlaments in Brüssel pocht Straßburg auf eine rasche Rückkehr der Abgeordneten ins Elsass. Frédéric Bierry, Präsident der Euroregion Elsass, will das Parlament ab April wieder definitiv in Straßburg sehen, wie er der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Auch EU-Parlamentspräsident David Sassoli bezeichnete eine Rückkehr in die Elsass-Metropole als „innigen Wunsch“. Wann diese ansteht, ist aber noch unklar.

Die Märztagung des Parlaments findet ab dem heutigen Montag erneut in Brüssel statt. 

Teddy Jaans

Mehr als 10 Millionen Menschen in Türkei geimpft

09:22
08.03.2021
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie sind in der Türkei mehr als 10 Millionen Menschen gegen das Virus geimpft worden. Rund 7,6 Millionen Menschen haben bisher nur die erste, 2,4 Millionen auch die zweite Dosis erhalten. Dies geht aus am Montag vom Gesundheitsministerium veröffentlichten Zahlen hervor.

Die Türkei hat mit ihren rund 84 Millionen Einwohnern seit Beginn der Pandemie knapp 2,8 Millionen Coronavirus-Infektionen und rund 29 000 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. Mitte Januar hatte die Türkei mit dem Impfstoff des chinesischen Herstellers Sinovac mit Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. 

Teddy Jaans

Italien verschärft Corona-Beschränkungen: Kampanien ist Rote Zone

07:00
08.03.2021
Italien hat wegen steigender Corona-Zahlen in mehreren Regionen die Beschränkungen verschärft. Viele Schulen bleiben dort ab Montag wieder geschlossen, Restaurants in betroffenen Gebieten dürfen nicht mehr für Gäste öffnen. Die süditalienische Urlaubsregion Kampanien, zu der Neapel und die Amalfiküste gehören, ist nun als dritte Region in dem 60-Millionen-Einwohner-Land eine Rote Zone mit den schärfsten Corona-Sperren. Das hatte das Gesundheitsministerium in Rom am Freitag festgelegt.

Bisher sind schon die Basilikata im Süden und die kleine Adria-Region Molise solche Roten Zonen. In diese Gebieten müssen alle Schulen zu sein. Die Menschen sollen ihre Wohnungen möglichst selten verlassen.

Italiens Regierung kämpft seit Herbst 2020 mit dem Instrument einer regionalen Einteilung in mehrere, farblich gekennzeichnete Risikozonen gegen die Pandemie. Am Montag wurden in diesem System auch weitere Gebiete wegen steigender Werte hochgestuft zu Orangen Zonen. Darunter ist Venetien im Norden. Die benachbarte Lombardei, wo rund zehn Millionen Menschen leben, gehört ohnehin schon zu der mittleren Risikozone. Das gilt ebenso für die Toskana und Umbrien. Der Agrarverband Coldiretti rechnete vor, dass seit Montag zwei von drei Restaurants für Gäste dicht sind. Außer-Haus-Verkauf ist aber möglich.

In ganz Italien gilt zudem weiter eine nächtliche Ausgangssperre ab 22.00 Uhr. Die Regionalgrenzen dürfen nur in Ausnahmefällen überschritten werden. Wegen der nach oben gehenden Corona-Kurve hatten Experten am Wochenende von der Regierung eine weitere Verschärfung der Schutzmaßnahmen gefordert.

Die Gesundheitsbehörden in dem Land zählten am Sonntag fast 21 000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Damit gibt es in Italien, wo die Pandemie seit Februar 2020 um sich gegriffen hatte, bisher fast 3,07 Millionen Virus-Infizierte.

Sarah Cames