DP-Abgeordnete Carole Hartmann erkundigte sich in einer parlamentarischen Frage über die Teilnahmerate am Large Scale Testing. Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) gab Antwort: In der ersten Phase der Massentests, die vom 25. Mai bis zum 14. September 20230 lief, ließen sich 307.751 Einwohner (49 Prozent der Bevölkerung) mindestens einmal auf das Virus testen. Bei den Grenzgängern gab es eine Teilnahmerate von 22,5 Prozent. 87.198 Pendler ließen sich testen. Die Teilnahmerate für alle Eingeladenen belief sich auf 39,4 Prozent.
Für die zweite Phase des LST, die am 15. September begann und noch bis zum 24. März läuft, kann noch keine endgültige Bilanz gezogen werden. Die vorläufigen Daten, aufgeteilt nach Arbeitsbereichen der Getesteten zeigen allerdings, dass einige Berufssparten sich mehr testen lassen, als andere.
Mit an der Spitze derer, die sich mindestens ein mal haben testen lassen, stehen Angestellte im Bildungsbereich mit rund 71 Prozent für die unter 30-Jährigen. Im Finanz- und Versicherungssektor lag die Teilnahmerate mit rund 66 Prozent ähnlich hoch, der Gesundheitsbereich folgt dicht mit rund 64 Prozent.
Vergleicht man diese Zahlen mit den Daten der 30-59-Jährigen in den gleichen Berufssparten, so fällt die Teilnahmerate sogar noch höher aus: In der Bildung sind es fast 80 Prozent, im Versicherungs- und Finanzbereich fast 70 Prozent und im Gesundheitssektor rund 69 Prozent.
In der Gastronomie haben bei den unter 30-Jährigen rund 50 Prozent der Eingeladenen mindestens einmal an dem LST-Programm teilgenommen. Bei den zwischen 30 und 59-Jährigen waren es rund 55 Prozent. Die geringsten Teilnahmeraten waren in bei Arbeitslosen und Menschen ohne zugeteiltem Sektor zu beobachten.