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20210301180722

Deutschland verschärft Einreiseregeln aus Moselle

17:19
01.03.2021
Mit der Einstufung der französischen Grenzregion Moselle als sogenanntes Virusvariantengebiet ab diesem Dienstag gelten strengere Regeln bei der Einreise nach Deutschland. Menschen aus dem Départment müssen künftig bei der Einreise in das angrenzende Rheinland-Pfalz und Saarland einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Ein Schnelltest ist dabei ausreichend.

Die Bundespolizei will die verschärfte Testpflicht stichprobenartig kontrollieren. Es werde im Grenzgebiet an die Region Moselle in Rheinland-Pfalz und im Saarland Kontrollstellen geben. Stationäre Grenzkontrollen sind aber nicht geplant. Für die Praxis der Bundespolizei sei das keine Veränderung zu vorher: Es gebe schon länger eine „intensivierte Grenzschleierfahndung“, hieß es.

Die Bundesregierung hatte am Sonntag entschieden, das Département Moselle mit seinen etwa eine Million Einwohnern ab Dienstag als Virusvariantengebiet einzustufen. Nach Angaben von Premierminister Jean Castex macht die südafrikanische Variante dort bereits 60 Prozent der positiven Corona-Fälle aus.

Angesichts der verschärften Einreiseregeln wird der grenzüberschreitende öffentliche Personennahverkehr zum Saarland an diesem Dienstag (0.00 Uhr) ausgesetzt. Mit der Einstufung des Departments Moselle als Virusvariantengebiet tritt bei Bus und Bahn ein Beförderungsverbot von Personen aus dem Gebiet nach Deutschland in Kraft.

Demnach darf der grenzüberschreitende Verkehr zwar weiter stattfinden, aber Pendlerinnen und Pendler aus Moselle dürften nicht zusteigen. Moselle grenzt an Rheinland-Pfalz und das Saarland. Die Maßnahme gelte zunächst nur bis zum Mittwoch (3. März). 

Sarah Cames

52 Neuinfektionen und ein weiterer Todesfall

16:13
01.03.2021
Das Gesundheitsministerium meldet am Montagabend 52 Neuinfektionen in Luxemburg. Dafür wurden 613 Tests ausgewertet. Die Reproduktionszahl liegt bei 0,95.

Nach Ministeriumsangaben sind in den vergangenen Stunden eine weitere Person in Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Somit steigt die Zahl auf insgesamt 639 Personen.

In den Krankenhäusern werden derzeit 98 Personen behandelt, 21 davon auf der Intensivstation.

Jeff Wiltzius