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20210301180722

Rheinland-Pfalz: 174 Neuinfektionen, Inzidenzwert bleibt unter 50

15:14
01.03.2021
Die Zahl der registrierten Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz ist binnen 24 Stunden um 174 auf 102.427 gestiegen. Wie das Gesundheitsministerium am Montag weiter mitteilte (Stand 14.10 Uhr), ging landesweit die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Corona-Neuinfektionen bezogen auf 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen, leicht auf 49,1 zurück nach 49,7 am Tag zuvor. Die höchsten Werte wurden aus den Landkreisen Altenkirchen (114,1) und Germersheim (117,8) gemeldet. Am niedrigsten ist der Wert in der Stadt Kaiserslautern (12,2) und im Landkreis Kusel (16,2). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus stieg um 16 auf 3095. Aktuell sind 5624 Menschen im Land mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert.

Von den nachgewiesenen Infektionen wurden am Montag 394 als „besorgniserregende Variante“ eingestuft, bei weiteren 1160 Ansteckungen gab es einen entsprechenden Verdacht. Der Ausdruck bezieht sich auf Fälle wie die in Großbritannien und in Südafrika zuerst entdeckten Corona-Varianten, die als ansteckender gelten.

Auf den Intensivstationen in Rheinland-Pfalz wurden am Montag (Stand 12.15 Uhr) 103 Menschen wegen Covid-19 behandelt, davon wurden 54 beatmet. Von den 1206 als einsatzbereit gemeldeten Intensivbetten in den Krankenhäusern des Landes waren 905 belegt, wie aus Daten des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) hervorgeht.

Sarah Cames

EU-Kommissarin fordert mehr Tempo beim Corona-Impfen

15:13
01.03.2021
EU-Kommissarin Stella Kyriakides drängt Deutschland und die übrigen Mitgliedstaaten zum raschen Ausbau ihrer Corona-Impfkampagnen. Es sei „entscheidend, dass keine Lücke zwischen den gelieferten und den verabreichten Dosen entsteht und dass keine Impfstoffe ungenutzt bleiben“, sagte Kyriakides am Montag bei einer Online-Konferenz der EU-Gesundheitsminister.

Die EU-Kommission war selbst scharf kritisiert worden, weil anfangs zu wenig Corona-Impfstoff zur Verfügung stand. Doch sollen die Liefermengen vor allem im zweiten Quartal steigen. Kyriakides sagte, die Impfkampagne müsse mit den wachsenden Impfstoffmengen Schritt halten. „Wir müssen so schnell wie möglich impfen, vor allem, da die neuen Virusvarianten ins Spiel kommen“, sagte die Kommissarin.

Sie bekräftigte darüber hinaus die Bedeutung von Corona-Tests. Die Kommission habe bereits 20 Millionen Antigen-Schnelltests für die EU-Staaten gekauft. Zudem habe sie eine gemeinsame Beschaffungsaktion für bis zu 550 Millionen weitere Tests für die nächsten Monate gestartet, auf die die EU-Staaten Zugriff erhalten sollen.

Sarah Cames