Letztes Update:
20210220153243

Astrazeneca bei größerem Dosen-Abstand wirksamer

14:51
20.02.2021
Mindestens zwölf Wochen Abstand zwischen der ersten und zweiten Impfdosis haben beim Impfstoff von Astrazeneca und der Universität Oxford den Entwicklern zufolge positive Auswirkungen auf dessen Wirksamkeit. „Da die Verfügbarkeit [der Impfstoffe] begrenzt ist, kann die Strategie, zunächst mehr Menschen mit einer Dosis zu impfen, womöglich zu einer größeren Immunität der Bevölkerung führen, als nur die Hälfte der Menschen mit zwei Dosen zu impfen“, schrieb der Chef-Entwickler des Impfstoffs, Andrew Pollard, von der Universität Oxford in der Fachzeitschrift „The Lancet“.

Die am Freitag veröffentlichten Ergebnisse jüngster klinischer Studien mit mehr als 17.000 Probanden in Großbritannien, Südafrika und Brasilien, aus denen Auszüge zuvor bereits online veröffentlicht worden waren, untermauern die Strategie der britischen Regierung, ein größeres Intervall zwischen erster und zweiter Impfdosis einzuplanen - zumindest für das Astrazeneca-Vakzin.

Bei einem Abstand von mindestens zwölf Wochen zwischen erster und zweiter Dosis wies der Impfstoff demnach eine Wirksamkeit von 81 Prozent auf. Diese lag lediglich bei 55 Prozent, wenn zwischen beiden Dosen nur bis zu sechs Wochen lagen.

In Deutschland empfiehlt die Ständige Impfkommission bislang, bei Astrazeneca die zweite Dosis 9 bis 12 Wochen nach der ersten zu verabreichen.

LW-Springer

Trier: 13 Neuinfektionen im Landkreis und in der Stadt

14:32
20.02.2021
Am Samstag wurden dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg erneut 13 weitere Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet, 10 aus dem Landkreis und 3 aus der Stadt Trier.

Die Zahl der seit dem 11. März 2020 nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen beträgt nun 4.853 (1809 in der Stadt Trier und 3.044 im Landkreis Trier-Saarburg). Die 7-Tage-Inzidenz liegt nach Mitteilung des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums in der Stadt Trier bei 35,9 sowie im Landkreis bei 36,1 Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohnern.

Dem Gesundheitsamt wurden auch heute Ergebnisse von Laboren bezüglich der Differenzierung von Corona-Mutationen zugeleitet. Insgesamt wurden bis heute 85 Nachweise einer Virus-Mutation gemeldet, davon 78 Mal die sogenannte britische Viren-Mutation B.1.1.7. Sieben Fälle müssen noch genauer differenziert werden.

Die Zahl der aktuell Infizierten liegt aktuell bei 339 – 4 weniger als gestern. Diese verteilen sich wie folgt: 233 im Landkreis und 106 in der Stadt Trier. 15 Patienten aus dem Landkreis und der Stadt Trier werden aktuell stationär in vier Krankenhäusern versorgt

LW-Springer