Letztes Update:
20210217124248

Maisons Médicales: Lösungen für den Norden und Osten gesucht

12:17
17.02.2021
In gleich zwei parlamentarischen Fragen geht es am Mittwoch um die Verteilung der Maisons Médicales in Luxemburg. Vor allem im Norden und Osten des Landes fehlt es an schnell erreichbaren, lokalen Gesundheitszentren. 

Für den Osten des Landes bemühe man sich um eine schnelle Lösung, die eine bessere und flächendeckendere medizinische Versorgung gewährleisten soll. Der Osten ziehe sich geografisch jedoch von Norden nach Süden sehr weit, sodass ein einziger Standpunkt für die Region keine zufriedenstellende Lösung darstelle, so Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) auf die Frage des Adr-Abgeordneten Jeff Engelen.

Was den Norden angeht, so sei man mit den kommunalen Behörden von Ettelbrück in engem Kontakt, um einen neuen Standort für das bestehende Gesundheitszentrum zu finden. Die Schaffung von Gemeinschaftspraxen werde besonders in den entlegeneren Regionen "aktiv unterstützt", so die Gesundheitsministerin auf eine Frage der DP-Abgeordneten Carole Hartmann und André Bauler.

Sarah Cames

Vakanz doheem: Keine Verlängerung der Unterstützung der Stauseegemeinden vorgesehen

11:06
17.02.2021
Im Corona-Sommer 2020 war in den Gemeinden um den Stausee der Teufel los. Der Andrang heimischer Touristen war so groß, dass ein Reservierungssystem für die Stauseestrände eingeführt werden musste. Eine Sicherheitsfirma sorgte zudem für die Einhaltung der Maßnahmen. Wie die CSV-Abgeordnete Martine Hansen in einer parlamentarischen Frage anmerkt, gehören die Strände "praktisch zu 100 Prozent" dem Staat - für die Sicherheit seien aber die Gemeinden zuständig. Die zusätzlichen Kosten übernahm im vergangenen Jahr das Tourismusministerium. Das könnte dieses Jahr jedoch anders aussehen.

In seiner Antwort erklärt Tourismusminister Lex Delles, dass die Unterstützung im Jahr 2020 "einmalig und notwendig" gewesen sei. Es sei aber derzeit nicht geplant, diese Hilfsmaßnahmen "im gleichen Rahmen einfach zu verlängern." Die Kosten für das Reservierungssystem in Höhe von über 81.000 Euro wurden 2020 über den "Fonds de Relance" für den Tourismus gestemmt. Um Lösungsansätze für das laufende Jahr zu finden, wurde im November 2020 die interministerielle Kommission "Stauséi Uewersauer" einberufen.

Sarah Cames