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20210216074059

Tschechien in Sorge um Virusmutationen

06:15
16.02.2021
Die Corona-Lage in Tschechien bleibt ernst. Landesweit gab es zuletzt knapp 500 Fälle je 100.000 Einwohner binnen 7 Tagen. Sorgen bereiten die regionalen Hotspots im Westen und Norden des Landes. Nach einem Tageshöchststand von mehr als 17.700 Neuinfektionen Anfang Januar verharren die Zahlen auf einem hohen vierstelligen Niveau - trotz Geschäftsschließungen, Maskenpflicht und nächtlicher Ausgangssperre.

Eine Untersuchung ergab einen Anteil der wohl ansteckenderen britischen Mutante im Bezirk Trutnov von 60 Prozent und in Prag von weniger als 10 Prozent. Die Stichprobe war klein. Nur sehr wenige Proben können sequenziert werden. Die südafrikanische Variante wurde noch nicht entdeckt. Mit Äußerungen zu den deutschen Einreisebeschränkungen hat sich die Politik bisher zurückgehalten.

Sarah Cames

Großbritannien: Mehr als 90% der über 70-Jährigen geimpft

19:07
15.02.2021
In Großbritannien haben mehr als 90 Prozent der über 70-Jährigen eine erste Impfung gegen das Coronavirus bekommen. „Das ist ein einzigartiger, nationaler Erfolg“, sagte der britische Premier Boris Johnson am Montagabend in London. Seine Regierung hat mit 15 Millionen Corona-Impfungen ihr Etappenziel für Mitte Februar erreicht. „Das ist jedoch kein Moment zum Entspannen“, sagte Johnson. „Die Gefahr bleibt sehr real.“ Noch immer würden mehr Menschen mit Covid-19 in britischen Krankenhäusern behandelt als während der ersten Corona-Welle im April. Bis Ende April wollen die Briten allen über 50-Jährigen eine erste Impfdosis verpasst haben.

Die Zahl der Neuinfektionen fällt im Vereinigten Königreich seit einigen Wochen drastisch ab, ist aber weiter auf hohem Niveau. In den vergangenen 7 Tagen zählte das Land pro 100.000 Einwohnern knapp 150 Neuinfektionen.

Tom Rüdell