Die Corona-Lage in Tschechien bleibt ernst. Landesweit gab es zuletzt knapp 500 Fälle je 100.000 Einwohner binnen 7 Tagen. Sorgen bereiten die regionalen Hotspots im Westen und Norden des Landes. Nach einem Tageshöchststand von mehr als 17.700 Neuinfektionen Anfang Januar verharren die Zahlen auf einem hohen vierstelligen Niveau - trotz Geschäftsschließungen, Maskenpflicht und nächtlicher Ausgangssperre.
Eine Untersuchung ergab einen Anteil der wohl ansteckenderen britischen Mutante im Bezirk Trutnov von 60 Prozent und in Prag von weniger als 10 Prozent. Die Stichprobe war klein. Nur sehr wenige Proben können sequenziert werden. Die südafrikanische Variante wurde noch nicht entdeckt. Mit Äußerungen zu den deutschen Einreisebeschränkungen hat sich die Politik bisher zurückgehalten.