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20210215125720

Dänemark führt strengere Einreisebeschränkungen für Grenzgebiete ein

12:56
15.02.2021
Aus Sorge vor mutierten Varianten des Corona-Virus verschärft Dänemark seine Einreisevorschriften für Menschen aus den Grenzgebieten. Wer aus Schleswig-Holstein oder den südschwedischen Grenzregionen nach Dänemark einreisen möchte, muss ab Mittwoch neben einem triftigen Einreisegrund auch einen maximal 72 Stunden alten negativen Corona-Test vorweisen können. Das gilt unter anderem auch für Grenzgänger, die ihren Arbeitsplatz oder Wohnsitz in den Gebieten haben, teilte die dänische Regierung am Montag mit. Bislang hatte für die Einwohner der Grenzgebiete ein maximal sieben Tage alter negativer Corona-Test gereicht.

Die dänischen Ministerien für Justiz und Gesundheit begründeten den Schritt mit einem in den Grenzgebieten erhöhten Risiko der Ausbreitung der zunächst in Südafrika aufgetauchten Variante. „Es ist wichtig, dass Leute, die im Grenzland wohnen und arbeiten, die Grenze überqueren können“, erklärte Gesundheitsminister Magnus Heunicke. „Es ist aber auch wichtig, Dänemark gegen Virus-Varianten zu beschützen, die eine größere Unsicherheit in der Epidemie schaffen können.“

In Dänemark sind die Corona-Zahlen nach den Höchstwerten des Dezembers mittlerweile wieder deutlich zurückgegangen. Die dänischen Grenzen sind für die meisten Ausländer seit längerem weitgehend dicht. Für Menschen außerhalb der Grenzgebiete gilt, dass sie nur ins Land kommen, wenn sie einen triftigen Einreisegrund und einen höchstens 24 Stunden alten negativen Corona-Test vorweisen können. Weil die deutsch-dänischen und dänisch-schwedischen Gebiete eng miteinander verwurzelt sind und viele Pendler auf der jeweils anderen Grenzseite arbeiten, sind die Auflagen für diese Regionen nicht ganz so streng wie für andere.

Sarah Cames

Trier: Fastnachtsgebäck statt Rosenmontagsumzug

11:28
15.02.2021
Wenigstens der Geschmack von Fastnacht: Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat am Rosenmontag in ihrer Heimatstadt Trier Fastnachtsgebäck verteilt. Sie reichte die „Trierer Mäuschen“, fettgebackene Bällchen aus Quark-Öl-Teig, in kleinen Tütchen verpackt in einem Korb an Bürger, die sich coronakonform bedienten. „Abstand halten ist das einzige, das was bringt. Und nächstes Jahr wieder richtig feiern!“, sagte Dreyer bei einem Gang durch die Innenstadt.

Dazu, dass es keine Straßenfastnacht an Rosenmontag gibt, sagte sie: „Es ist total traurig. Die Fastnachter sind auch wirklich traurig.“ Trotzdem machten die Jecken das Beste daraus. „Man kann es nicht anders machen als trotzdem mit Humor“, sagte Dreyer, die zuvor einen Orden von der Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval „auf Abstand“ verliehen bekommen hatte.

Sie habe „großen Respekt davor“, was in diesem Jahr trotzdem vor allem online auf die Beine gestellt worden sei. „Die Saalfastnacht: Ich habe einiges gesehen im Fernsehen und im Livestream und gesehen, wie viel Mühe man sich gegeben hat.“ In Nicht-Corona-Zeiten lockt der Rosenmontagszug in Trier Zehntausende Zuschauer an. In diesem Jahr ist er - wie alle anderen närrischen Umzüge bundesweit - abgesagt worden. „Es ist halt wie es ist“, sagte Dreyer.

Sarah Cames