Letztes Update:
20210212094054

Mehrere hundert Infektionen mit Mutationen im Grand Est

09:10
12.02.2021
Weil in den vergangenen Tagen über 300 Infektionen mit der südafrikanischen und brasilianischen Corona-Mutation in der französischen Region Grand Est registriert wurden, ist man in Alarmbereitschaft.
Gesundheitsminister Olivier Véran macht sich am Freitag vor Ort ein Bild der Lage.
Bereits am Donnerstag hatte er sich dazu geäussert. Sorge bereitet den Verantwortlichen die Tatsache, dass man den Ursprung der gestiegenen Zahlen nicht klar identifizieren könne. Man werde die notwendigen Maßnahmen ergreifen und auch analysieren, inwieweit die Infektionslage in dieser Region mit der Nähe zu den Nachbarländern zusammenhänge, so Véran weiter.

Teddy Jaans

Rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin: Wollen keine Grenzschließungen

09:17
12.02.2021
Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat sich im Kampf gegen die Corona-Pandemie derzeit gegen die Schließung von Grenzen zu den Nachbarländern ausgesprochen. „Wir wollen nicht, dass die Grenzen wieder geschlossen werden, sondern wir wollen gemeinsam managen, dass wir es schaffen, die Pandemie zu bewältigen“, sagte die SPD-Politikerin am Freitag im ZDF-„Morgenmagazin“. Man sei in engem Austausch mit den Nachbarländern Luxemburg, Frankreich und Belgien und berate sich über das gemeinsame Vorgehen.

Zuvor hatte der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) von möglichen Grenzkontrollen wie im vergangenen Frühjahr gesprochen. Wenn sich die Virusvarianten in den Nachbarländern immer stärker ausbreiteten, drohten Kretschmann zufolge im Extremfall auch Grenzschließungen. Mit Blick auf die Kritik vieler, die Ergebnisse des Bund-Länder-Treffens ließen eine Perspektive in vielen Bereichen weiter vermissen, sagte Dreyer: „Es ist schon klar, wir müssen konkreter werden. Es ist trotzdem richtig und wichtig zu sagen, wir haben eine große Bedrohung durch die Mutation. Wir brauchen nur nach Tirol, nach Tschechien zu schauen.“

Sarah Cames