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20210211083957

Grundschulen in Rheinland-Pfalz öffnen nach Fastnachtswoche

08:39
11.02.2021
Die Grundschulen in Rheinland-Pfalz sollen am 22. Februar wieder öffnen. „Es ist klar, dass mit Schulen und Kitas die ersten Schritte gemacht werden müssen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Donnerstag im Ältestenrat des Landtags in Mainz. Die Landesregierung habe nach den Bund-Länder-Beratungen beschlossen, „nach der Fastnachtswoche durchzustarten mit Wechselunterricht in der Grundschule“.

Dann sollen die Klassen in Gruppen geteilt werden, die abwechselnd zuhause und in der Schule lernen.
Ähnliche Beschlüsse gebe es auch in den meisten anderen Bundesländern. Die Präsenzpflicht an den Schulen wurde wegen stark gestiegener Corona-Infektionszahlen am 16. Dezember aufgehoben. Am 4. Januar begannen dann alle Schulen in Rheinland-Pfalz mit dem Fernunterricht.

Dreyer bedauerte, dass es in der Bund-Länder-Runde am Mittwoch keine Einigung auf einen Stufenplan für die Aufhebung von Einschränkungen des öffentlichen Lebens gegeben habe. "Die Leute sind nach Monaten im Lockdown kaputt", so die Ministerpräsidentin. Die Länderregierungschefs und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hätten aber erste Schritte beschlossen wie die Öffnung von Friseurbetrieben zum 1. März.

Sarah Cames

Corona-Zwangsmaßnahmen in China: Deutschland verschärft Reisewarnung

06:07
11.02.2021
Mit dem Hinweis auf mögliche drastische Maßnahmen Chinas im Kampf gegen das Corona-Virus hat die Bundesregierung ihre Reisehinweise für die Volksrepublik verschärft. „Personen mit auskurierter Covid-19-Erkrankung werden, trotz negativer PCR- und IgM-Antikörpertests und grünem QR-Code, bei Einreise in sofortige mehrwöchige Krankenhausquarantäne überführt und weitreichenden Untersuchungen unterzogen“, war am Donnerstag auf der Webseite des Auswärtigen Amtes zu lesen.

Dies könne auch Personen betreffen, „die aufgrund einer unentdeckten Erkrankung an Covid-19 noch Antikörper aufweisen“. Gleiches könne für Reisende gelten, die mit demselben Flug einreisen wie eine Person, die positiv auf Covid-19 getestet werde. „Medizinische Maßnahmen der chinesischen Seite sind invasiv und beinhalten neben teils täglichen Blutentnahmen häufig auch Computertomografie-Aufnahmen.“ Von nicht notwendigen Reisen nach China werde „abgeraten“, heißt es weiter. Die Verschärfung folgte auf in Peking kursierende, offiziell unbestätigte Informationen über die Einweisung von Einreisenden mit einem positiven Antikörper-Test, der eigentlich auf eine überwundene Erkrankung und eine mögliche Immunität hinweist. In diplomatischen Kreisen war auch von einem Fall zu hören, wobei sogar ein Reisender mit Antikörpern durch eine Impfung Probleme bekommen haben soll.

Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtete von einem Bundesbürger, der im Januar nach China eingereist sei und dabei angegeben habe, zuvor eine Covid-19-Erkrankungen überwunden zu haben. Er werde wegen eines positiven IgG-Antikörper-Tests seit Mitte Januar in einem Krankenhaus festgehalten. Der Zeitung berichtete von weiteren Fällen eines Bundesbürgers und einer Person aus einem anderen Staat. China hat seine Grenzen seit März für Ausländer weitgehend dicht gemacht. Inhaber abgelaufener Aufenthaltsgenehmigungen können ein neues Einreisevisum beantragen. Kurz vor dem Abflug sind verschiedene Tests notwendig. Nach der Ankunft wird zwischen zwei und vier Wochen Quarantäne in einem Hotel oder einer zentralen Einrichtung angeordnet.

Sarah Cames