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20210207174341

12 Millionen Menschen in Großbritannien geimpft

17:37
07.02.2021
In Großbritannien haben mehr als zwölf Millionen Menschen eine erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Das geht aus aktuellen Zahlen der Regierung von Sonntag hervor. Bis Mitte Februar will die britische Regierung den gefährdetesten Gruppen - darunter Über-70-Jährige, Menschen mit Vorerkrankungen sowie medizinisches und Pflegepersonal - und damit 15 Millionen Menschen eine Impfung angeboten haben. Derzeit ist man zuversichtlich, dieses Etappenziel auch zu erreichen. Bis Mai sollen dann alle Über-50-Jährigen eine Impfung erhalten.

Wegen des frühzeitigen und umfangreichen Einkaufs bei verschiedenen Herstellern ist Großbritannien weniger stark von Lieferengpässen bei Impfstoffen betroffen als etwa die EU-Länder. Die WHO rief das Land bereits dazu auf, Impfdosen abzugeben, sobald die gefährdetesten Gruppen der britischen Bevölkerung geimpft sind. Sollten alle Impfstoff-Hersteller, mit denen Großbritannien Verträge geschlossen hat, Zulassungen für ihre Mittel bekommen, hätte das Land genug Dosen bestellt, um seine Bevölkerung dreimal durchzuimpfen.

Die Zahl der Neuinfektionen, die nach der Ausbreitung der Variante B.1.1.7 im Dezember zeitweise bei mehr als 70.000 Fällen pro Tag lag, ist in den vergangenen Wochen dank eines harten Lockdowns stark gesunken. In den vergangenen 7 Tagen zählte das Land 218 neue Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner.

LW-Springer

Österreich lockert Lockdown - Schulen und Einzelhandel öffnen wieder

16:32
07.02.2021
Nach sechs Wochen Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie öffnen in Österreich am Montag die Geschäfte wieder. Auch Kinder und Jugendliche dürfen - teilweise im Schichtbetrieb und mit Corona-Tests - wieder in die Schule gehen. Friseure können Kunden bedienen. Es gelten allerdings verschärfte Hygienemaßnahmen. Das Tragen einer besonders schützenden FFP2-Maske wird nahezu überall Pflicht.

Für körpernahe Dienstleistungen wie etwa einen Besuch beim Friseur oder eine Massage ist zudem ein negativer Corona-Test nötig, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Dafür wurde das Angebot für kostenlose Testungen auf fast 1.000 Stationen ausgebaut. In Betrieben gibt es eine Testoffensive und schrittweise sollen auch Apotheken flächendeckend gratis testen.

Museen in Österreich können nun ebenfalls wieder besucht werden. Die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen bleiben jedoch bestehen. Hotels und die Gastronomie müssen weiter geschlossen bleiben. Die Zahlen der durchschnittlichen täglichen Neuansteckungen stagnierten zuletzt. Das Innenministerium meldete am Sonntag 1.317 Neuinfektionen.

LW-Springer

Ungarn genehmigt russischen Corona-Impfstoff Sputnik V

16:30
07.02.2021
Ungarn lässt erwartungsgemäß den russischen Corona-Impfstoff Sputnik V zu. Das teilte der Minister für Humanressourcen, Miklos Kasler, am Sonntag auf seiner Facebook-Seite mit. Das Zentrum für Nationale Volksgesundheit (NNK) habe nach Ende der notwendigen Prüfung die Genehmigung erteilt, sagte Kasler, zu dessen Ressort auch das Gesundheitswesen gehört. Ministerpräsident Viktor Orban hatte bereits am Freitag angekündigt, dass die Zulassung von Sputnik V bevorstehe.

Ungarn nutzt damit erstmals einen Impfstoff gegen das Coronavirus, der noch nicht EU-weit zugelassen ist. Im Genehmigungsverfahren befindet sich in Ungarn zudem das von der chinesischen Firma Sinopharm produzierte Anti-Corona-Vakzin. In Ungarn werden zudem die Impfstoffe von Pfizer/Biontech, Moderna sowie Astrazeneca verimpft.

LW-Springer