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Ausgangssperre in Havanna

12:59
06.02.2021
Wegen einer Zunahme der Corona-Fälle ist in der kubanischen Hauptstadt wieder eine nächtliche Ausgangssperre verhängt worden. Diese gelte ab sofort und bis auf weiteres in der Provinz Havanna jede Nacht zwischen 21 und 5 Uhr, verkündete die Provinzverwaltung am Freitag. In diesem Jahr sind in dem karibischen Inselstaat bereits mehr Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden als im gesamten Jahr 2020. Vergangenes Wochenende kamen erstmals innerhalb von 24 Stunden mehr als 1000 neue Fälle hinzu.

Für den Anstieg machten staatliche Experten unter anderem fehlende Disziplin beim Anstehen für Lebensmittel und andere Dinge des Grundbedarfs verantwortlich. In den Schlangen werde nicht genug Abstand gehalten.

In dem seit Jahrzehnten von der Kommunistischen Partei regierten Land mit rund elf Millionen Einwohnern sind seit Beginn der Pandemie 31.190 Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 und 229 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung festgestellt worden. Im Oktober hatte Kuba seine zwischenzeitlich geltenden, strengen Anti-Corona-Maßnahmen gelockert und sich auch wieder größtenteils für Touristen geöffnet. Seit Januar wurden einige Maßnahmen wieder verschärft.

Tom Rüdell

Foto: Marco Alpozzi

Radsport: Sagan-Brüder positiv getestet

10:07
06.02.2021
Der dreimalige Straßenrad-Weltmeister Peter Sagan ist mit dem Coronavirus infiziert. Dies teilte sein Rennstall Bora-hansgrohe am Samstagmorgen mit. Der 31 Jahre alte Sagan, sein Bruder Juraj und Landsmann Erik Baska wurden positiv getestet. Alle drei seien wohlauf und befinden sich nun in Quarantäne, wie das Team aus dem oberbayerischen Raubling schrieb. „Alle drei zeigen leichte, allgemeine Krankheitssymptome und können zum jetzigen Zeitpunkt in häuslicher Quarantäne gemäß der Landesvorgaben bis zur Genesung verbleiben“, sagte Teamarzt Christopher Edler. Nach der Quarantäne seien weiterführende Untersuchungen geplant.

Sagan schilderte, der positive Test sei bereits vom 29. Januar. Der Radsport-Star bedankte sich beim Team für die Unterstützung und sagte: „Wir sind in ständigem Austausch, obwohl wir weit voneinander entfernt sind. Ich hoffe, unser nächster Test fällt negativ aus und wir können so schnell wie möglich das Training wieder aufnehmen.“

Tom Rüdell