Letztes Update:
20210205160142

LNS: Luxemburgisch-norwegischen Covid-Variante existiert nicht

14:33
05.02.2021
Wie das Laboratoire national de santé (LNS) am Freitag in einem Schreiben mitteilt, existiert derzeit keine luxemburgisch-norwegische Variante des Corona-Virus. Deutsche Online-Medien berichteten am Donnerstag mehrfach über eine solche Mutation.

Die deutsche Behörden bestätigten dem LNS, dass die fragliche Variante, die in den deutschen Medien diskutiert wird, zu B.1.160 und nicht zu B.1.16 gehört.

Tatsächlich ist die Variante B.1.160 eine von vielen Mutationen des Coronavirus und wurde bereits in zahlreichen Ländern verbreitet - einschließlich in Luxemburg. Dort tauchte das Virus erstmals im September 2020 auf. Zudem sei der Ursprung der B1.160-Variate nicht im Großherzogtum.

Auch die brasilianisch-japanische Mutation sei in Luxemburg noch nicht aufgetaucht, heißt es weiter. Aktuell gibt es bereits mehr als 4.000 bekannte Mutationen des SARS-Covid-2.

Jeff Wiltzius

Griechenland wird nur Menschen bis 65 Jahren mit Astrazeneca impfen

12:59
05.02.2021
In Griechenland soll der Impfstoff des Herstellers Astrazeneca nicht an Menschen verabreicht werden, die älter als 65 Jahre sind. Dies teilte am Freitag der Chef der zuständigen Gesundheitsbehörde, Marios Themistokleous, im Staatsfernsehen (ERT) mit. Er begründete den Schritt damit, dass es bislang keine ausreichenden wissenschaftlichen Belege gebe, ob der Impfstoff des britisch-schwedischen Konzerns tatsächlich für ältere Menschen wirksam sei. Diese Einschätzung könne sich jedoch ändern, fügte er hinzu.

Die ersten Astrazeneca-Impfungen sollen in Griechenland am 12. Februar starten. Zunächst würden die 60- bis 64-Jährigen geimpft, teilte die Gesundheitsbehörde (Eody) mit.

Jeff Wiltzius