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Corona: Todesfälle in Afrika nähern sich der Marke 100.000

15:26
04.02.2021
Afrika nähert sich der panafrikanischen Gesundheitsbehörde CDC zufolge bei den coronabedingten Todesfällen der Marke 100.000. Die Todesrate liege aktuell mit 2,6 Prozent der Infizierten noch immer weit über dem globalen Durchschnitt von 2,2 Prozent, warnte am Donnerstag John Nkengasong. Der Leiter der zur Afrikanischen Union (AU) gehörenden Gesundheitsbehörde Africa CDC nannte die überdurchschnittlich hohe Todesrate besorgniserregend. Afrika, das mehrheitlich von einer zweiten Infektionswelle betroffen ist, hat bisher 3,6 Millionen Corona-Fälle verzeichnet. Das entspricht 3,5 Prozent der weltweiten Fälle. Die Zahlen zeigen aktuell eine sinkende Tendenz.

Südafrika, das mit gut 1,4 Millionen Fällen die meisten Corona-Fälle in Afrika verzeichnet, hat seine ersten Impfdosen am 1. Februar erhalten. Das Land folgt damit auf dem Kontinent Marokko, Algerien, Guinea und Tunesien. Zudem sollen schon bald die ersten Länder Impfdosen durch die internationale Covax-Initiative bekommen, darunter auch vier afrikanische Länder. Afrika hinke mit seinen Impfkampagnen zwar etwas hinterher, aber nicht viel, sagte WHO-Afrika-Chefin Matshidiso Moeti. Allerdings warnte Ärtze ohne Grenzen, dass einige Ländern wie Malawi, Mosambik und Eswatini stark von dem Corona-Virus betroffen seien, die Aussicht auf baldige Impfungen in diesen Ländern aber sehr gering sei.

Nkengasong warnte zudem ausdrücklich vor einer Ablehnungshaltung beim Impfstoff, wie sie Tanzanias zunehmend autokratisch herrschender Präsident John Magufuli vergangene Woche ausgedrückt hatte. Das Land hat seit Mai keine offiziellen Covid-19-Zahlen mehr veröffentlicht und zeigt bisher kein Interesse am Kauf von Impfstoffen.

Sarah Cames

Junge Sportler sollen draußen trainieren

14:41
04.02.2021
Die neuen coronabedingten Hygienemaßnahmen beeinflussen neben der Schule auch die Freizeitaktivitäten der Kinder und Jugendlichen. Wie das Sportministerium am Donnerstag mitteilte, wird den Nachwuchssportlern empfohlen, draußen zu trainieren. Zudem wird in allen Altersklassen dazu geraten, die Umkleidekabinen und Duschen nicht mehr zu nutzen. Junge Schwimmer können nach wie vor ins Becken.

Sarah Cames