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20210204064901

Mehr als 450.000 Corona-Tote in den USA

05:30
04.02.2021
Seit Beginn der Pandemie sind in den USA bereits mehr als 450.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das ging am Mittwoch (Ortszeit) aus Daten der Universität Johns Hopkins Universität in Baltimore hervor. Allein seit Beginn dieses Jahres waren bereits mehr als 100.000 Todesfälle zu beklagen. Der Universität zufolge gibt es in den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern, inzwischen mehr als 26,5 Millionen bestätigte Infektionen.

Die USA sind in absoluten Zahlen das am schlimmsten von der Pandemie betroffene Land. Relativ zur Einwohnerzahl ist die Zahl der Toten jedoch in einigen europäischen Ländern höher. In den USA starben den Johns-Hopkins-Daten zufolge rund 137 Menschen pro 100.000 Einwohner. In Belgien liegt dieser Wert bei 185, in Großbritannien bei 163, in Italien bei 148. In Deutschland sind demnach 71 Menschen pro 100 000 Einwohner gestorben. Experten gehen zudem in vielen Ländern bei Infektionen und Todesfällen von einer hohen Dunkelziffer aus. 

Teddy Jaans

Schon über 60.000 Corona-Tote in Spanien

20:35
03.02.2021
In dem von der Pandemie schwer getroffenen Spanien hat die Zahl der Todesopfer die Marke der 60.000 durchbrochen. Binnen 24 Stunden seien 565 Menschen mit Covid-19 ums Leben gekommen, womit die Gesamtzahl der Opfer auf 60.370 gestiegen sei, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch in Madrid mit. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen kletterte den amtlichen Angaben zufolge um mehr als 31.000 auf knapp 2,9 Millionen.

Für die 47 Millionen Einwohner des beliebten Urlaubslandes gab es aber auch gute Nachrichten: Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ist seit einer Woche im Zuge von zum Teil sehr strengen Einschränkungen der Bewegungs- und Versammlungsfreiheit konstant rückläufig. Am Mittwoch fiel sie auf 329. Das sind 22 weniger als am Vortag und 91 weniger als noch vor einer Woche (ca. 420).

Das Sinken der Inzidenz sei positiv, aber kein Grund, im Kampf gegen die Pandemie leichtfertig zu werden, warnte Gesundheitsministerin Carolina Darias mit Blick auf die prekäre Lage in den Krankenhäusern. Die Zahl der auf Intensivstationen behandelten Covid-Patienten kletterte innerhalb einer Woche um 321 auf 4836. Von besonders hohen Belegungsquoten sind die Regionen Valencia und La Rioja sowie die Nordafrika-Exklave Melilla betroffen, die alle mehr als 70 Prozent aufweisen. Auch in Madrid und Katalonien mit der Metropole Barcelona werden derzeit auf mehr als 50 Prozent aller Intensivbetten Covid-Kranke behandelt.

Sarah Cames