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Wirtschaft der Eurozone 2020 mit Rekordeinbruch

12:04
02.02.2021
In der Wirtschaft der Eurozone hat die Corona-Krise tiefe Spuren hinterlassen. Trotz einer starken Erholung in den Sommermonaten von dem historischen Corona-Einbruch im Frühjahr ist die Wirtschaft im Gesamtjahr 2020 so stark geschrumpft wie noch nie seit Gründung des Währungsraums. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei im Jahresvergleich um 6,8 Prozent gesunken, teilte das europäische Statistikamt Eurostat am Dienstag mit. 2019 war die Wirtschaftsleistung noch um 1,3 Prozent gestiegen.

Der konjunkturelle Rückschlag 2020 ist deutlich stärker als in der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise, als die Wirtschaft der Eurozone 2009 um 4,5 Prozent geschrumpft war.

Teddy Jaans

Rund 131 000 Corona-Neuinfektionen in den USA

09:09
02.02.2021
In den USA sind binnen 24 Stunden rund 131.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gezählt worden. Das sind rund 20.000 weniger als am gleichen Tag der Vorwoche, wie aus den Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore von Dienstagmorgen (MEZ) hervorging.

Zudem starben am selben Tag 1.881 Menschen nach einer Ansteckung mit dem Virus. Der bisherige Höchstwert war am 12. Januar mit 4.466 Toten binnen 24 Stunden verzeichnet worden. Der bisherige Tagesrekord an Neuinfektionen wurde am 2. Januar mit 300.282 neuen Fällen gemeldet. 

Teddy Jaans

Japan verlängert Notstand für Großraum Tokio

09:08
02.02.2021
Japans Ministerpräsident Yoshihide Suga will den Corona-Notstand für den Großraum Tokio und weitere Präfekturen um einen Monat verlängern. Der zunächst bis 7. Februar verhängte Notstand für Tokio und die umliegenden Präfekturen Kanagawa, Chiba und Saitama sowie für die Präfekturen Aichi, Gifu, Osaka, Kyoto, Hyogo und Fukuoka solle bis zum 7. März dauern, kündigte Suga am Dienstag - keine sechs Monate vor den in Tokio geplanten Olympischen Spielen - laut Medien im Parlament an. Nur in Tochigi wird er am 7. Februar aufgehoben.

Zwar ist die Zahl der Neuinfektionen zuletzt gesunken, doch die Lage in den Krankenhäusern bleibt wegen der weiterhin hohen Zahl an schwer Erkrankten angespannt. Zu Wochenbeginn lagen 975 Patienten auf den Intensivstationen, 133 allein in Tokio. 

Teddy Jaans

Merkel stellt sich im Corona-Impfstreit vor EU-Kommission

05:29
02.02.2021
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das Vorgehen der EU-Kommission bei der Beschaffung des Corona-Impfstoffs gegen Kritik verteidigt. Die EU habe zum Teil sehr lange verhandelt, weil es unter anderem um Haftungsfragen gegangen sei. “Das ist eine Frage, bei der ich die Europaeische Kommission unterstütze”, sagte die Kanzlerin am Montagabend nach dem Impfgipfel. Dadurch sei das Verfahren der EU zwar “an einigen Stellen langsamer gewesen”, aber es habe “auch gute Gründe dafür” gegeben, betonte Merkel.

Teddy Jaans