Letztes Update:
20210131093550

Weitere Fälle von Corona-Varianten in Rheinland-Pfalz nachgewiesen

16:42
30.01.2021
Corona-Tests in Rheinland-Pfalz haben weitere Fälle mit mutierten Viren nachgewiesen. Nach acht Nachweisen auf eine der drei Virusvarianten aus Großbritannien, Südafrika oder Brasilien im Kreis Mainz-Bingen und im Kreis Rhein-Hunsrück seien am Samstag weitere zehn Verdachtsfälle auf eine dieser Mutationen bekannt geworden, teilte das Gesundheitsministerium in Mainz mit. Davon waren sieben im Kreis Germersheim und zwei im Kreis Trier-Saarburg. Auch in diesen Fällen wird die zuerst ihn Großbritannien entdeckte Coronavirus-Variante B.1.1.7 vermutet.

Allen Betroffenen gehe es soweit gut, teilte das Ministerium mit. Die zuständigen Gesundheitsämter stünden mit den Betroffenen in Kontakt. Die infektionshygienischen Maßnahmen wie eine Absonderung der Betroffenen und ihrer Kontaktpersonen seien verschärft worden. 

Maximilian Richard

Die Pandemie in Luxemburg

16:28
30.01.2021
Wie die Santé am Samstag meldet, wurden 159 weitere Corona-Infektionen bei Einwohnern registriert. Dies, bei 9.075 durchgeführten Tests. Die Positivitätsrate liegt demnach bei 1,75 Prozent. Zwei weitere Menschen sind an den Folgen einer Covid-Erkrankung verstorben, damit steigt die Zahl der Todesopfer auf 579. Derzeit sind 69 Covid-Patienten hospitalisiert – elf von ihnen auf einer Intensivstation.

Maximilian Richard

Iran bescheinigt seinem Corona-Impfstoff Wirksamkeit

13:19
30.01.2021
Der Iran bescheinigt dem im eigenen Land hergestellten Impfstoff „Coviran Barekat“ eine hohe Wirksamkeit gegen das Corona-Virus. „Die bis jetzt erfolgten Tests zeigen, dass unser Impfstoff sogar die neuartige und weitaus gefährlichere englische Variante des Virus voll und ganz neutralisiert hat“, sagte Minu Mohraz, Mitglied des iranischen Corona-Krisenstabs, am Samstag.

„Coviran Barekat“ wurde nach iranischen Angaben seit Ende 2020 mehrmals erfolgreich getestet. Der zweite lokale Impfstoff „Pasteur“ sei derzeit in der Testphase. Gleichzeitig arbeitet der Iran mit kubanischen Experten an dem Corona-Impfstoff „Soberana 02“. Aber auch ausländische Impfstoffe, hauptsächlich aus Russland, China und Indien, sollen im Laufe der nächsten Monate importiert werden. Eine Einfuhr westlicher Impfstoffe stehe derzeit nicht auf der Agenda - auch wegen der politischen Differenzen.

 Seit dem Beginn der Pandemie vor fast einem Jahr gab es im Land fast 58 000 Tote und mehr als 1,4 Millionen Corona-Infektionen. Die ersten Massenimpfungen für die 83 Millionen Iraner sollen schon vor März beginnen und bis Sommer andauern. 

Maximilian Richard