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20210129124434

Impfstoffstreit: Astrazeneca-Vertrag mit der EU veröffentlicht

12:09
29.01.2021
Im Impfstoffstreit hat die EU-Kommission am Freitag ihren Rahmenvertrag mit dem Pharmakonzern Astrazeneca veröffentlicht. Wichtige Passagen des Dokuments vom August 2020 wurden allerdings unter Hinweis auf Geschäftsgeheimnisse geschwärzt. Darunter sind auch die für das erste Quartal vorgesehenen Liefermengen, um die seit Tagen ein heftiger Streit tobt.

Die EU-Kommission begrüßte gleichwohl die Bereitschaft des Unternehmens zu mehr Transparenz. Dies sei wichtig, um Vertrauen der Europäer aufzubauen und sicherzustellen, dass sie sich auf Wirksamkeit und Sicherheit der Corona-Impfstoffe in der EU verlassen könnten. Die Kommission hoffe, alle Verträge mit Impfstoffherstellern veröffentlichen zu können.

Astrazeneca hatte vor einer Woche mitgeteilt, dass die EU nach der erwarteten Zulassung im ersten Quartal nur einen kleinen Teil der bestellten Menge erhalten soll. Als Grund wurden Produktionsprobleme genannt. Die EU-Kommission drängt das Unternehmen, die Kürzung zurückzunehmen.

Sarah Cames

Rheinland-Pfalz baut Untersuchungen zu Corona-Mutanten aus

12:07
29.01.2021
Die Untersuchung von positiven Corona-PCR-Tests auf Mutanten wird in Rheinland-Pfalz ausgeweitet. „Wir haben eines der größten Labore in ganz Deutschland in Ingelheim, und die haben ihren Bereich in der Sequenzierung stark nach vorne gebracht“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Freitag in Mainz. Das Landesuntersuchungsamt in Koblenz sei auch auf dem Weg, solche Untersuchungen zu machen.

In Rheinland-Pfalz sei noch keine der gefährlicheren Mutanten des Corona-Virus entdeckt worden, sagte Dreyer. „Das kann sich jede Stunde verändern.“ Nachdem Auftreten solcher Varianten im benachbarten Baden-Württemberg war der für Montag geplante Start des Wechselunterrichts an den Grundschulen verschoben worden. Nun geht der Fernunterricht bis 14. Februar weiter.

Sarah Cames