Letztes Update:
20210127162710

Schutzimpfung: Saarland plant Modellprojekt in Arztpraxen

15:43
27.01.2021
Mit einem Modellprojekt bereitet das saarländische Gesundheitsministerium Corona-Schutzimpfungen durch niedergelassene Ärzte vor. Wie die zuständige Ressortchefin Monika Bachmann (CDU) am Mittwoch mitteilte, arbeitet das Ministerium gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung und der Ärztekammer des Saarlandes an dem Vorhaben. „Sobald ausreichend und geeigneter Impfstoff für eine Impfung bei den ambulant tätigen Ärzten vorhanden ist, müssen wir handlungsfähig sein“, betonte Bachmann.

Daher müssten nun spezifische Abläufe geprobt werden. Dabei gehe es unter anderem um die spezielle Lieferlogistik und um die praktische Umsetzung. An dem Modellprojekt nehmen dem Ministerium zufolge voraussichtlich acht saarländische Arztpraxen teil.

Teddy Jaans

Zahlen aus Trier

14:37
27.01.2021
Am Mittwoch wurden dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg 20 weitere Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet, 7 aus der Stadt Trier und 13 aus dem Landkreis.

Teddy Jaans

Rheinland-Pfalz: Drei Wochen keine Corona-Erstimpfungen in Impfzentren

15:38
27.01.2021
Wegen der Lieferengpässe des Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer werden in den Impfzentren in Rheinland-Pfalz in den kommenden drei Wochen ausschließlich zweite Spritzen gesetzt. Die Erstimpfungen müssten solange ausgesetzt werden, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler am Mittwoch in Mainz. Über 80-Jährige und die anderen Angehörigen der Gruppe mit dem höchsten Infektionsrisiko sollten sich aber weiterhin für Impftermine registrieren lassen. Die Internetseite für die Terminvergabe sei stabil und das Call-Center in den Randzeiten und an den Wochenenden gut erreichbar, sagte Gesundheitsstaatssekretär und Landesimpfkoordinator, Alexander Wilhelm (beide SPD).

Das Bundesgesundheitsministerium habe noch keine konkreten Angaben zur Lieferung des Impfstoffs von Biontech/Pfizer nach dem 15. Februar gemacht und auch für den Impfstoff des US-Herstellers Moderna gebe es noch keinen konkreten Liefertermin, kritisierte Bätzing-Lichtenthäler. Das sei „zunehmend ärgerlich“, weil dies die Planung erschwere.

Wenn nach dem 16. Februar alles wie zugesagt geliefert werde, sei das Ziel aber noch zu halten, allen Rheinland-Pfälzern bis nach den Sommerferien einen Impftermin anzubieten. Spätestens im 2. Quartal sei laut Bundesgesundheitsministerium mit deutlich größeren Mengen des Impfstoffs zu rechnen.

Sarah Cames