In Italien und anderen europäischen Ländern sorgen Verzögerungen bei der Belieferung mit dem Covid-19-Impfstoff von Biontech und Pfizer zunehmend für Verdruss. Seit Samstag hat sich die Zahl der Impfungen von etwa 80.000 auf 28.000 pro Tag verlangsamt, wobei in Rom, der umliegenden Region Latium und anderen Regionen die Impfkampagne ganz gestoppt wurde.
Italien droht Pfizer nun mit rechtlichen Schritten. Die Zusicherungen des Unternehmens, dass sich das Tempo der Lieferungen wieder beschleunigen werde, überzeugten bislang nicht, hieß es aus Rom. Pfizer hatte am 15. Januar mitgeteilt, dass die Lieferungen aus seiner Fabrik im belgischen Puurs wegen Umbaus verringert würden; die Arbeiten sollen ab Februar für eine höhere Kapazität sorgen.
Auch die Impfziele anderer europäischer Länder könnten durch die Verzögerungen gefährdet sein.