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Foto: Anouk Antony Ombudsman Charel Schmit: "Es ist wichtig, dass niemand auf der Strecke bleibt."
Foto: Guy Wolff Patrick Remakel sprach sich am Samstag für eine multidisziplinäre Taskforce an Schulen aus.

Luxemburg-Stadt: Betrunkener Maskenverweigerer löst Polizeieinsatz aus

11:11
16.01.2021
In Luxemburg-Stadt schaltete am Freitag gegen Mitternacht ein Busfahrer die Polizei ein, nachdem sich ein Fahrgast geweigert hatte, eine Maske zu tragen. Der Mann wollte nicht aus dem Bus aussteigen.

Eine Polizeistreife fuhr zu der Bushaltestelle am Hauptbahnhof und begleitete den offenbar betrunkenen Maskenverweigerer aus dem Bus. Er verbrachte die restliche Nacht in einer Ausnüchterungszelle.

Sarah Cames

Prinz William: So viel Tod zu sehen, beeinflusst Sicht auf die Welt

11:03
16.01.2021
Im Gespräch mit britischen Rettungsbediensteten und Seelsorgern hat Prinz William (38) seine Sorge ausgedrückt, die Pandemie könne etliche Menschen traumatisieren. „Sie sehen so viel Traurigkeit, Trauma, Tod, dass es Ihr eigenes Leben beeinflusst, weil es immer da ist“, sagte William in seinem virtuellen Austausch mit den Vertretern der Berufsgruppen, die Tag für Tag an vorderster Front gegen die Folgen der Corona-Pandemie kämpfen.

„Wenn man so viel Tod und so viel Verlust sieht, beeinflusst das, wie man die Welt sieht“, so William, der auch über seine Erfahrungen als Rettungsflieger in der britischen Armee sprach. Großbritannien zählt seit Beginn der Pandemie bereits rund 90.000 Todesopfer mit Covid-19 auf dem Totenschein. Schätzungen zufolge dürfte die tatsächliche Zahl der Toten bereits die 100.000 überschritten haben. Insbesondere in London geraten die Krankenhäuser derzeit an ihre Belastungsgrenzen.

Prinz William und Kate, die Herzogin von Cambridge, unterstützen finanziell eine Telefonseelsorge-Hotline, bei der Beschäftigte mit traumatischen Erfahrungen Hilfe suchen können. Vertreter der Rettungsdienste und Seelsorger äußerten jedoch die Sorge, dass angesichts der hohen Belastung viele ihre eigene psychische Gesundheit hinten anstellen könnten. Dies könne langfristig gefährliche Konsequenzen haben.

Sarah Cames