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20210112162847

England: Drohne zur Überwachung von Abstandsregeln

16:28
12.01.2021
Die englische Hafenstadt Portsmouth setzt bei der Kontrolle der Corona-Abstandsregeln unter anderem auf eine unbemannte Drohne. Der Ratsvorsitzende der Stadt, Gerald Vernon-Jackson, erklärte am Dienstag, die Maßnahme greife nicht in die Privatsphäre der Bürger ein. „Wir können Menschen nicht identifizieren, wir können niemanden aus der Nähe sehen“, sagte er der Nachrichtenagentur PA zufolge. Man wolle damit nur erkennen, wie sicher oder unsicher die Situation für die Menschen sei.

Zuvor hatte es öfter Klagen gegeben, an der Küstenpromenade der Stadt seien zu viele Menschen zu nah beieinander unterwegs - wegen der extrem hohen Corona-Infektionslage in der Region ein Risiko. Auf der Aufnahme von oben habe man jedoch erkennen können, dass sich die allermeisten Menschen verantwortlich verhielten, so Vernon-Jackson. Nur an einigen Punkten sei es zu voll - dort sollen nun als Konsequenz einzelne Bänke entfernt werden, um mehr Platz zu schaffen.

Jeff Wiltzius

So viele Tote in England und Wales in einem Jahr wie zuletzt 1918

14:32
12.01.2021
In England und Wales sind im vergangenen Jahr so viele Menschen gestorben wie zuletzt im Jahr 1918, dem Jahr der Spanischen Grippe. Zwischen Januar und Dezember gab es in den Landesteilen 608.002 Todesfälle, wie aus vorläufigen Zahlen hervorgeht, die die britische Statistikbehörde am Dienstag veröffentlichte. Das sind mehr als in jedem Kalenderjahr seit 1918 - damals waren 611.861 Tote gezählt worden. Allerdings sind die Zahlen über so lange Zeiträume schwierig zu vergleichen, da sich die Größe und die Altersstruktur der Bevölkerung deutlich verändert haben.

In ganz Großbritannien sind seit Beginn der Pandemie bereits mehr als 80.000 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben, damit gehört das Land zu den am schwersten von der Pandemie getroffenen in Europa.

Jeff Wiltzius

Bayern beschließt FFP2-Maskenpflicht

11:53
12.01.2021
Wer in Bayern den Nahverkehr benutzt oder im Einzelhandel einkauft, muß ab Montag eine FFP2-Maske tragen. Einfache Masken bieten nach Ansicht des Kabinetts in München nicht ausreichend Schutz. Ministerpräsident Söder bestätigte am Dienstag den Beschluss in einer Pressekonferenz.

Teddy Jaans