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20210106100622

China bremst Suche von WHO-Experten nach Ursprung des Virus

08:35
06.01.2021
China verzögert weiter die Einreise von Experten, die im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Ursprünge des Coronavirus erkunden sollen. Außenamtssprecherin Hua Chunying begründete den Aufschub am Mittwoch vor der Presse in Peking mit nötigen Vorbereitungen. „Wir müssen noch Schwierigkeiten überwinden, um unsere internen Vorbereitungen voranzubringen und gute Bedingungen für die Experten zu schaffen, nach China zu kommen.“

Die chinesische Regierung und die WHO stünden noch in Konsultationen über den Besuch der Experten, sagte die Sprecherin. Die Suche nach dem Ursprung des Virus sei eine komplizierte Sache. „Wir müssen notwendige Verfahren durchlaufen und besondere Absprachen treffen.“ Es gehe nach ihrem Verständnis „nicht nur um Visa, sondern auch um Termine und einige andere Details“. 

Teddy Jaans

Großbritannien will Zahl der Impfungen drastisch erhöhen

07:52
06.01.2021
Die britische Regierung will die Zahl der verabreichten Corona-Impfungen in der nächsten Zeit deutlich erhöhen. Es werde eine „massive Beschleunigung“ geben, kündigte der zuständige Staatssekretär Nadhim Zahawi am Mittwoch beim Sender Sky News an. Die Ankündigung von Premierminister Boris Johnson, bis Mitte Februar mehr als 13 Millionen Menschen zu impfen, sei eine „Herkulesaufgabe“, sagte Zahawi. „Es ist ein ambitioniertes Ziel, ein sehr ambitioniertes Ziel. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir es erfüllen werden.“

Teddy Jaans

Martine Hansen: "Wie auf dem 'Koalitionsbasar'"

07:52
06.01.2021
CSV-Fraktionschefin Martine Hansen drückte am Mittwoch im RTL-Interview den Unmut der Opposition über die neuen Corona-Maßnahmen der Regierung aus. Die Maßnahmen seien inkohärent und ohne klare Strategie. "Die Regierung macht im Wesentlichen das gegenteil von dem, was die Experten raten", so Hansen.

Die Menschen bräuchten klare Strukturen und konkrete Maßnahmen, um zu wissen, was auf sie zukommt. Statt dessen gebe es einen "Koalitionsbasar", bei dem man nie wisse, wie das Ergebnis sei. Auf die Frage, was die CSV anders gemacht hätte, antwortete Hansen, man hätte die Schulen zumindest noch eine weitere Woche zugelassen, um die Auswirkungen der Feiertage abzuwarten. Es fehle auch an konkreten Antworten auf die Frage "Wo stecken sich die Leute an?" Generell sei "Wir machen auf" zum jetzigen Zeitpunkt die falsche Aussage. 

Tom Rüdell