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20210103123832

519 Neuinfektionen in Rheinland-Pfalz

12:37
03.01.2021
In Rheinland-Pfalz ist die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen am Sonntag gegenüber dem Vortag um 519 gestiegen. Damit lag die Summe der seit Beginn der Pandemie erfassten Fälle bei 74.440, wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilte (Stand: 11.10 Uhr). Die Zahl der gemeldeten Patienten, die im Zusammenhang mit der Virusinfektion starben, erhöhte sich um 10 auf 1476. Aktuell sind laut Behörden 17.682 Rheinland-Pfälzer infiziert; 55.282 gelten als genesen.

Bei der Interpretation der Zahlen sind die Auswirkungen der Feiertage zu berücksichtigen, an denen möglicherweise weniger getestet und nicht alle Daten übermittelt wurden. Die Zahl der Neuinfektionen - bezogen auf 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen - lag landesweit bei 118,6. 

Tom Rüdell

Boris Johnson kündigt härtere Maßnahmen an

11:20
03.01.2021
Angesichts der ernsten Corona-Situation in England hat der britische Premier Boris Johnson in einem Fernseh-Interview härtere Maßnahmen angedeutet. „Möglicherweise gibt es Dinge, die wir in den nächsten Wochen tun müssen, die härter sein werden“, sagte er am Sonntag in der „Andrew Marr-Show“ des Senders BBC. Derzeit gilt im Land ein mehrstufiges Regelsystem je nach Infektionslage, wobei schon die größten Teile des Landes unter harten Beschränkungen leben.

Großbritannien verzeichnete am Samstag eine Rekordzahl von mehr als 57.000 neuen Infektionen, insbesondere in London und im Süden Englands geraten die Krankenhäuser an ihre Belastungsgrenzen. Die neue und wohl deutlich ansteckendere Coronavirus-Variante lässt die Fallzahlen nach oben schießen, in Teilen Londons liegt die wichtige Kennziffer der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen bei mehr als 1100.

Schulen in London bleiben auch nach dem Ende der Weihnachtsferien vorerst flächendeckend geschlossen. Zu dieser Entscheidung sah sich die britische Regierung aufgrund hoher Infektionszahlen gezwungen. In anderen Teilen des Landes sollten Grundschulen am Montag wieder öffnen. Weiterführende Schulen sollen in den Wochen danach folgen - teilweise unter dem Einsatz von Massentests. „Schulen sind sicher“, betonte Johnson mehrfach am Sonntag im Fernsehinterview. Bildung sei eine oberste Priorität seiner Regierung.

Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Focaldata, über die die „Sunday Times“ berichtete, gibt es eine große Unzufriedenheit mit der Politik der britischen Regierung. Die konservativen Torys, denen Premier Boris Johnson als Parteichef vorsteht, würden demnach bei einer Parlamentswahl 81 Sitze im Parlament verlieren - derzeit hat Johnson dort eine Mehrheit von 80 Sitzen. 

Tom Rüdell

Nordrhein-Westfalen: Polizei löst Gottesdienst auf

09:40
03.01.2021
Am Samstagabend hat die Polizei in einem Ortsteil von Herford (NRW) einen Gottesdienst einer Freikirche aufgelöst. Wie der WDR berichtete, hatten mehr als 100 Gläubige gegen die Corona-Schutzverordnung verstoßen. Weder hätten die Besucher einen Mund-Nasen-Schutz getragen, noch habe es ein Hygienekonzept gegeben, so die Polizei.

Als die Beamten eintrafen, hätten sich etliche Gläubige in unterschiedlichen Räumen der Kirche und im Keller versteckt. Die Polizei in Herford erstattete Anzeige gegen Veranstalter und Besucher des Gottesdienstes. Diese müssen mit Geldstrafen rechnen. Kurz vor Weihnachten hatte auch die Polizei in Essen einen Gottesdienst einer freikirchlichen Gemeinde aufgelöst. Dort waren mehr als 80 Gläubige zusammengekommen, die gemeinsam sangen, keine Masken trugen und Abstände nicht einhielten.

Tom Rüdell