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Bergsteiger dürfen wieder auf den Mount Everest

09:44
30.07.2020
Bergsteiger können im Herbst wieder den Mount Everst und andere Berge im Himalaya besteigen. Das teilte das Tourismusministerium in Nepal am Donnerstag mit. Im Frühling hatte das Ministerium den höchsten Berg der Welt und die anderen Gipfel coronabedingt dicht gemacht. Nun können Abenteuerlustige wieder Bewilligungen für die Herbstsaison beantragen.

Internationale Flüge nach Nepal soll es ab dem 17. August wieder geben, hieß es von den nepalesischen Behörden. Ob Ausländer zunächst in Quarantäne müssen und einen negativen Corona-Test verlegen sollen, wollten die Behörden später mitteilen.

dpa

dpa Anthony Fauci, Direktor des US-National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID), während eines Interviews mit dem Fernsehsender MSNBC.

US-Gesundheitsexperte Fauci warnt vor Zunahme von Corona-Fällen

09:25
30.07.2020
Der führende US-Gesundheitsexperte Anthony Fauci hat vor einem Anstieg der Coronavirus-Fälle in einigen Bundesstaaten gewarnt. Er rief in einem Interview des Senders MSNBC daher am Mittwoch (Ortszeit) dringend dazu auf, fünf Maßnahmen zu befolgen: Masken tragen, Menschenansammlungen meiden, einen Mindestabstand von mindestens sechs Fuß (rund 1,8 Meter) einhalten, Händewaschen und sich von Bars fernhalten oder diese, wo möglich, schließen.

„Wenn wir nicht anfangen, diese fünf Prinzipien ziemlich strikt zu befolgen, wird es unvermeidlich passieren, dass die Bundesstaaten, die noch nicht in Schwierigkeiten sind, wahrscheinlich in Schwierigkeiten geraten werden“, warnte der renommierte Immunologe. Fauci ist Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten und gehört als Berater der Coronavirus-Arbeitsgruppe des Weißen Hauses an.

In südlichen Bundesstaaten wie Florida, Texas oder Arizona, die bereits eine Wiederzunahme der Ansteckungen erlebt hätten, sei der Anteil der positiv ausgefallenen Tests gestiegen. Dies sei ein „todsicherer Hinweis darauf, dass man sich in einem Prozess befindet, bei dem man auf ein Wiederaufflammen zusteuert“. Man beginne, dies jetzt auch in anderen Staaten wie Kentucky, Tennessee, Ohio und Indiana zu beobachten. Es gehe nun darum, der Infektionskurve zuvorzukommen, denn die jetzt sichtbaren Auswirkungen spiegelten Entwicklungen der vergangenen Wochen wider.

In den USA mit rund 330 Millionen Einwohnern sind bislang mehr als 150.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben, wie aus den Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervorgeht. Bislang gab es in dem Land rund 4,4 Millionen bestätigte Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2. Allein am Mittwoch wurden demnach fast 71.000 Neuinfektionen und rund 1.400 Tote gezählt.

dpa