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20201117163103

Arbeitslosenquote in der Eurozone steigt im Juni leicht

09:19
30.07.2020
In der Eurozone ist die Arbeitslosenquote im Juni höher als erwartet ausgefallen. Sie sei im gemeinsamen Währungsraum um 0,1 Prozentpunkte auf 7,8 Prozent geklettert, teilte das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mit. Analysten hatten im Schnitt mit 7,7 Prozent gerechnet. Zudem wurde die Quote für den Mai von 7,4 Prozent auf 7,7 Prozent nach oben revidiert.

Im März hatte die Quote bei 7,1 Prozent noch einen Tiefstand erreicht und ist dann in der Corona-Krise gestiegen. Zuvor hatte es einen kontinuierlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit in der Eurozone gegeben. Seit dem Rekordhoch von mehr als 12 Prozent 2013 hatte sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt bis zur Corona-Krise stetig verbessert.

Im Euroraum waren laut Eurostat im Juni 12,685 Millionen Menschen arbeitslos. Im Vergleich zum Vormonat stieg die Zahl der Arbeitslosen um 203 000.

dpa

Falsche Corona-Erklärungen: Australierinnen droht Haftstrafe

09:16
30.07.2020
Drei Frauen aus dem australischen Brisbane droht wegen der Einschleppung des Coronavirus nach Queensland und der mutmaßlichen Fälschung ihrer Grenzerklärungen eine mehrjährige Gefängnisstrafe.

Das Trio im Alter zwischen 19 und 21 Jahren sei zuvor in den Corona-Hotspot Melbourne in Victoria gereist und habe sich dort mit dem Virus angesteckt - bei der Heimreise aber falsche Angaben gemacht, um eine Quarantäne zu umgehen, berichteten australische Medien am Donnerstag.

Die Behörden versuchten nun genau herauszufinden, wo die jungen Frauen sich aufgehalten haben und mit wem sie in Kontakt waren. Es werde angenommen, dass sie in Melbourne an einer Party mit 20 bis 30 Gästen teilgenommen hätten, die später von der Polizei beendet wurde.

In Melbourne herrscht wegen stark gestiegener Corona-Infektionszahlen seit mehr als drei Wochen ein strikter Lockdown.

Auf den Vorwurf des Betrugs stünden in Australien bis zu fünf Jahren Haft, schrieb die Zeitung „The Australian“. Zudem könnten die Frauen wegen Verstoßes gegen das Gesetz für die öffentliche Gesundheit zu Bußgeldern in Höhe von rund 13.300 australischen Dollar (8000 Euro) verurteilt werden.

Die Frauen sind in Quarantäne und müssen am 28. September vor Gericht erscheinen. Der nordöstliche Bundesstaat Queensland mit der Hauptstadt Brisbane und den Touristen-Hotspots rund um die Gold Coast und das Great Barrier Reef galt bisher mit insgesamt nur rund 1000 bestätigten Fällen als erfolgreich im Kampf gegen das Virus.

dpa