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20201228143213

Probleme in Belgien verzögern Impfstofflieferung für Spanien

13:55
28.12.2020
Die für Montag geplante zweite Lieferung von 350.000 Impfstoffdosen nach Spanien verzögert sich nach Angaben der Regierung in Madrid wegen logistischer Probleme beim Hersteller in Belgien um einen Tag. „Es scheint sich um ein Problem bei der Kontrolle der Temperatur zu handeln“, zitierten spanische Medien übereinstimmend aus einer Mitteilung von Gesundheitsminister Salvador Illa vom Montag. Das Präparat muss bei längerer Lagerung auf minus 70 Grad gekühlt werden.

Sieben weitere europäische Länder seien von der Verzögerung betroffen, habe der Minister betont. Welche das seien, wurde nicht mitgeteilt. Das Problem in Belgien sei inzwischen behoben und die zweite Charge des Impfstoffes sollte ab Dienstagmorgen zur Verfügung stehen, versicherte Illa.

Für die kommenden zwölf Wochen rechnet die Regierung in Madrid mit insgesamt rund 4,6 Millionen weiteren Impfdosen, mit denen knapp 2,3 Millionen der 47 Millionen Bürger Spaniens geimpft werden sollen.

Jeff Wiltzius

Coronavirus: Impfstart auch in Belgien

11:42
28.12.2020
Auch in Belgien wird seit Montag gegen das Coronavirus geimpft. Die 101 Jahre alte Pflegeheimbewohnerin Lucie Danjouin sei die erste Person gewesen, die in der Region Brüssel das Mittel der Hersteller Biontech und Pfizer bekommen habe, meldete die Nachrichtenagentur Belga. Anschließend seien vier weitere Bewohner des Heims an der Reihe gewesen.

Einige Wissenschaftler in Belgien hatten vorgeschlagen, zunächst möglichst vielen Menschen nur eine Impfdosis zu spritzen statt wenigen zwei. Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke sagte am Montag im Sender VRT an, er werde eine mögliche Anpassung der Impfstrategie prüfen. Derzeit sei sich die Wissenschaft aber nicht einig.

Jeff Wiltzius