Ab 11 Uhr kam die Chamber zusammen, um über die verschärften Corona-Maßnahmen zu debattieren. Das verschärfte Corona-Gesetz wurde am Donnerstagmittag um kurz nach 14 Uhr mit 52 "Ja"- zu acht "Nein"-Stimmen angenommen. Neben den Mehrheitsparteien DP, LSAP und Grünen stimmte diesmal auch die CSV für das Gesetz. ADR, Piraten und Déi Lénk votierten dagegen.
Über Artikel 1, der die Ausgangssperre auf 21 Uhr vorverlegt, wurde separat abgestimmt. Auch wenn sie den Gesetzentwurf insgesamt mittrug, sprach sich die CSV gegen die Verlängerung der Ausgangssperre aus. Artikel 1 wurde schließlich mit den Stimmen der Regierungsparteien angenommen.
Die neuen Bestimmungen, die vom 26. Dezember bis zum 10. Januar gelten, können Sie hier nachlesen.
Der Staatsrat legte am Mittwoch keinen formellen Einwand gegen das neue Covid-Gesetz vor, stellte einige der Maßnahmen allerdings in Frage.
Im abgeänderten Covid-Gesetz kam vorab besonders die Vorschrift in die Kritik, die Beamte dazu aufruft, Verstöße gegen die Isolations- und Quarantänemaßnahmen, die ihnen im Rahmen ihrer Arbeit aufgefallen sind, zu melden. Dieser Artikel wurde von der Gesundheitskommission der Chamber aus dem Gesetz gestrichen.
In der Gesundheitskommission wurde der Bericht zum Gesetzestext am Donnerstagmorgen von der Mehrheit angenommen. Die CSV enthielt sich, während die Adr und déi Lénk dagegen stimmten.