Letztes Update:
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Sydney zu Corona-Hotspot erklärt

09:38
29.07.2020
Nach Melbourne ist jetzt auch die australische Millionenmetropole Sydney zu einem Corona-Hotspot erklärt worden. Der nördliche Nachbar-Bundesstaat Queensland habe Beschränkungen für Besucher aus der Stadt und seinen Vororten eingeführt, sagte die Premierministerin des Bundesstaats, Annastacia Palaszczuk, am Mittwoch. Bürger aus Sydney dürfen die Grenze nach Queensland nicht mehr überqueren. Heimkehrende Bewohner aus Queensland müssen zwei Wochen in Quarantäne.

Zuvor waren in der mit mehr als 5,2 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichsten Stadt Australiens im Bundesstaat New South Wales innerhalb von 24 Stunden 19 Neuinfektionen verzeichnet worden. Da sich die Ansteckungen in verschiedenen Teilen Sydneys ereignet hätten, seien Beschränkungen notwendig geworden, so Palaszczuk. „Wir müssen Queenslander beschützen. Ihre Sicherheit geht vor.“ Gladys Brejiklian, Premierministerin von New South Wales, betonte, sie sei im Vorfeld nicht über die Maßnahmen informiert worden.

Die am schwersten betroffene Region Australiens bleibt aber der Bundesstaat Victoria mit seiner Hauptstadt Melbourne. In der Metropole war vor drei Wochen ein neuer Lockdown ausgerufen worden, der bis mindestens 19. August dauern soll. Jedoch gab es dort positive Signale: Am Mittwoch wurden in Victoria erstmals seit einer Woche weniger als 300 Neuinfektionen registriert.

 

dpa

Corona-Briefing am Donnerstag

09:16
29.07.2020
Gesundheitsministerin Paulette Lenert wird am Donnerstag um 15 Uhr die Presse über die Corona-Lage in Luxemburg informieren. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der Entwicklung während der vergangenen Woche.

Das LW berichtet live an dieser Stelle.

USA: Ringen um weiteres Corona-Hilfspaket

09:08
29.07.2020
Der Streit um ein neues Corona-Hilfspaket in den USA geht kurz vor dem Auslaufen einer wichtigen Frist weiter. Demokraten und Republikaner im US-Kongress ringen derzeit um ein billionenschweres Paket, eine Einigung war zunächst nicht in Sicht. Am Dienstag (Ortszeit) kritisierten Demokraten einen zuvor von den Republikanern vorgelegten Vorschlag für ein neues Hilfspaket mit einem Gesamtumfang von rund einer Billion US-Dollar (860 Milliarden Euro).

Besonders umstritten sind dabei die Hilfen für Arbeitslose, die im Frühjahr im Zuge der Corona-Krise eingeführt worden waren. Die damals vereinbarte Wochenpauschale des Bundes für Arbeitssuchende in Höhe von 600 Dollar läuft am Freitag aus.

Der Vorschlag der Republikaner sieht unter anderem eine Kürzung der wöchentlichen Arbeitslosenhilfe des Bundes und stattdessen eine Lohnersatzzahlungen in Höhe von 70 Prozent vor. Die Demokraten fordern ein Hilfspaket im Umfang von drei Billionen US-Dollar, zu der auch eine Fortsetzung der wöchentlichen Arbeitslosenhilfe gehört.

Die Corona-Pandemie hat die US-Wirtschaft empfindlich getroffen. Millionen Menschen sind innerhalb kürzester Zeit arbeitslos geworden. Seit mehr als drei Monaten war die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe zuletzt wieder gestiegen. Mit bereits beschlossenen Konjunkturprogrammen sollten fast drei Billionen Dollar in die US-Wirtschaft gepumpt werden, was mehr als zehn Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung entspricht.

dpa