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20201214151854

Premierminister von Eswatine stirbt nach Corona-Infektion

06:00
14.12.2020
An den Folgen einer Corona-Infektion ist der Premierminister von Eswatini (früher: Swasiland) gestorben. Das teilte die Regierung des im Süden Afrikas gelegenen Kleinstaates am späten Sonntagabend mit. Ambrose Dlamini war nach einem positiven Covid-19-Test in ein Krankenhaus im benachbarten Südafrika gebracht worden. Nach dem am gleichen Tag veröffentlichten Zahlen des Gesundheitsministeriums hat der Kleinstaat aktuell 6714 Infektionen registriert - 29 mehr als am Vortag. 128 Menschen sind an den Folgen der Infektion gestorben. Eswatini hat knapp 1,2 Millionen Einwohner.

LW-Springer

OECD prangert Egoismus reicher Staaten im Impfstoff-Rennen an

05:59
14.12.2020
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) prangert an, dass reiche Industrieländer im Rennen um die Corona-Impfstoffe zu egoistisch vorgehen. „Einige Länder haben viel zu viel Impfstoff, andere haben gar nichts“, sagte Generalsekretär Angel Gurría der „Welt“ (Montag). „Warum denken wir nicht an die fünf Milliarden Menschen in ärmeren Ländern?“, fragte der 69-jährige ehemalige mexikanische Außen- und Finanzminister.


Gurría kritisierte, dass sich etwa Kanada 300 Millionen Impfdosen gesichert habe - für nur 40 Millionen Einwohner. Dies wäre deutlich zu viel Impfstoff, selbst wenn man einrechnet, dass etwa bei dem neuen Impfstoff der Firmen Biontech und Pfizer pro Person zwei Dosen benötigt werden.

Weiter monierte er, dass die USA 800 Millionen Impfdosen gekauft hätten, für eine Bevölkerung von etwas mehr als 300 Millionen. 

LW-Springer