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20201211093743

Drastischer Anstieg von Corona-Neuinfektionen in Deutschland

09:37
11.12.2020
Die Zahl der binnen eines Tages in Deutschland gemeldeten Corona-Neuinfektionen und die Todesfälle haben einen Höchststand erreicht.  Die Gesundheitsämter übermittelten dem staatlichen Robert Koch-Institut (RKI) binnen 24 Stunden 29.875 Neuinfektionen, wie aus Zahlen vom Freitagmorgen hervorgeht. Das sind über 6000 mehr als am Vortag, als mit 23.679 Fällen ebenfalls ein Rekord erreicht worden war.

Außerdem meldete das RKI am Freitag mit 598 neuen Todesfällen den zweiten Höchstwert binnen kurzer Zeit. Der bisher höchste Tagesstand von 590 Toten war am Mittwoch erreicht worden. In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 20.970.

Insgesamt zählt das RKI seit Beginn der Pandemie 1.272.078 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Nach Schätzungen sind rund 942.100 Menschen inzwischen genesen.

Sarah Cames

Treibjagdverbot: Jäger und Bauern fühlen sich unverstanden

09:29
11.12.2020
Seit dem coronabedingt verordneten Verbot wird in der Gesellschaft einmal mehr heftig über das Für und Wider der Treibjagd gestritten. Für Jäger und Bauern wird dagegen wieder einmal am Kern der Debatte vorbeidiskutiert.

Sarah Cames

Umfrage: Luxemburger sahen deutsche Grenzkontrollen kritischer als Franzosen

09:08
11.12.2020
Laut einer Umfrage des Saarländischen Rundfunks haben die verschärften Grenzkontrollen, die zwischen März und Mai 2020 an der deutschen Grenze stattfanden, die überregionalen Beziehungen aus luxemburgischer Sicht stärker getrübt, als aus französischer Sicht. 

57 Prozent der Umfrageteilnehmer aus dem französischen Département Moselle gaben an, die Maßnahmen hätten das Verhältnis gar nicht bis weniger belastet. 36 Prozent antworteten, die Grenzkontrollen hätten eine starke oder sehr starke Belastung dargestellt.

Die luxemburgischen Umfrageteilnehmer äußerten sich hingegen weitaus kritischer. Ganze 50 Prozent gaben an, die Kontrollen seien eine starke oder sehr starke Belastung gewesen. Nur 39 Prozent der Teilnehmer aus Luxemburg zeigten sich weitgehend unbekümmert. Am lautesten war die Kritik aus dem grenznahen Osten Luxemburgs.

Rund 12 Prozent der befragten Luxemburger gaben an, sich im benachbarten Saarland weniger willkommen zu fühlen. Im Département Moselle waren es hingegen nur 10 Prozent. Rund ein Drittel der Befragten sahen keinen Unterschied.  

Sarah Cames