Wie das Innenministerium am Freitagmorgen bekannt gab, rief Ministerin Taina Bofferding am Donnerstag eine nationale Plattform zur Reduktion von Katastrophenrisiken ins Leben. Im Rahmen der Agenda 2030 der Vereinten Nationen ist mit der Plattform ein Netzwerk geschaffen worden, über das unterschiedliche Akteure und Ministerien Informationen schnell austauschen können, um interdisziplinäre Maßnahmen zu ergreifen.
Sie besteht aus einem Team mit dem Hauptfokus auf nationalen Ereignissen, einem interministeriellen Komitee, zusammengestellt aus Mitgliedern aller Ministerien, sowie mehreren Arbeitsgruppen, an denen auch Experten beteiligt sind. "Die Gemeinden, der Privatsektor, Forschungsinstitute und die allgemeine Bevölkerung werden alle in die Arbeiten der Plattform mit eingebunden", so die Mitteilung des Innenministeriums.