Letztes Update:
20201127091338

Tipps zum Umgang mit dem Teil-Lockdown

09:13
27.11.2020
Die kalte Jahreszeit schlägt aufs Gemüt. Im Corona-Winter fallen Restaurant-, Kino- und Theaterbesuche weg. Wie Menschen damit zurechtkommen, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Sarah Cames

ANIL-Präsidentin für interministeriellen Aktionsplan für die Pflege

07:34
27.11.2020
Am Freitagmorgen sprach Anne-Marie Hanff, Präsidentin der Krankenpfleger-Vereinigung ANIL, bei RTL über die Lage des Sektors. Seit Beginn der Corona-Krise habe ich in puncto Personal noch nicht wirklich viel getan, und daher hoffe man nun auf eine schnelle Entlastung der Pflegekräfte. "Die ganze Situation ist ein Marathon", so Hanff. Aber durch die vielen Quarantänefälle sei es nun auch zu einem Sprint geworden. Es sei keine Seltenheit, dass Pfleger elf Tage am Stück arbeiten - auf lange Sicht sei diese Arbeitsbelastung nicht tragbar. 

"Wir denken, dass Premierminister Bettel verstanden hat, dass die Personalfrage das Hauptproblem ist", so die ANIL-Präsidentin. Konkrete Lösungsansätze habe man aber noch nicht gesehen. Hanff sprach sich für einen gemeinsamen Aktionsplan aus, an dem mehrere Ministerien beteiligt sein würden. Die Koordination und die Personalfrage müssten derweil unbedingt zur Chefsache erklärt werden. "Das kann Gesundheitsministerin Lenert nicht alleine stemmen", so die Präsidentin. 

Sarah Cames

Ernster: "Kritik an Black Friday ist unberechtigt"

05:26
27.11.2020

Fernand Ernster, Präsident der Handelsvereinigung, weist Kritik am Black Friday in Corona-Zeiten energisch zurück. Der Handel habe in den Monaten März bis Mai stark gelitten und zahlreiche Geschäftsleute säßen noch auf großen Lagerbeständen, die es zu verkaufen gelte. Dabei merkt er an, dass man aus dem "Friday" ein "Weekend" habe werden lassen, um Gedränge in den Läden zu vermeiden, so der Mann gegenüber Radio 100,7. Zudem habe man Schutzkonzepte ausgearbeitet und man könne den Handel nicht als Virusverbreiter abstempeln.

Was das bevorstehende Weihnachtsgeschäft angeht, hofft der Mann, dass die Kunden während dernächsten Wochen lokal und nicht per Internet einkaufen. Gedränge in der Vorweihnachtswoche gelte es zu vermeiden. Die kommenden Wochen könnten für manchen Betreiber lebenswichtig sein, so Ernster.

Teddy Jaans