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Corona-Impfung in Spanien freiwillig und zuerst für Risikogruppen

07:50
25.11.2020
Die Impfungen gegen Covid-19 sollen in Spanien freiwillig, kostenlos und zuerst Risikogruppen vorbehalten sein. Das sieht ein Impfplan der Regierung vor, den Gesundheitsminister Salvador Illa am Dienstag in Madrid nach einer Kabinettssitzung vorstellte.

Sobald die nationale Arzneimittelbehörde die Genehmigung für einen Impfstoff erteilt habe, könnten die Impfungen sofort beginnen, voraussichtlich im Januar, sagte der Minister. Zunächst sollten Bewohner von Seniorenheimen und ihre Pfleger immunisiert werden. Als nächstes sei besonders gefährdetes Pflegepersonal in Krankenhäusern und dann der Rest der Mitarbeiter im Gesundheitswesen dran.

Bis März sollten laut Plan etwa 2,5 Millionen Menschen geimpft sein. Insgesamt seien 18 Gruppen definiert worden, die bei den Impfungen Priorität hätten und denen bis Juli eine Impfung angeboten werden solle. Illa ließ aber offen, welche Gruppen das sein würden: „Wir werden sehen“, sagte er nur.

Bei der Frage, wer als erstes geimpft werden solle, habe sich die Regierung daran orientiert, wie hoch das Risiko eines Menschen ist, an Covid-19 zu sterben, wie intensiv er dem Virus ausgesetzt ist, wie schwerwiegend die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen seiner möglichen Erkrankung wären und schließlich wie groß das Risiko ist, dass er andere ansteckt.  Die Impfungen sollen in landesweit 13.000 Gesundheitsstationen vorgenommen werden, wie Regierungschef Pedro Sánchez bereits am Sonntag angekündigt hatte.

Sarah Cames

UEL hofft auf schnelle Hilfe

06:51
25.11.2020

Der Direktor der Union des Entreprises Luxembourgeoises, Jean-Paul Olinger, kann die Vorgehensweise der Regierung nachvollziehen und versteht angesichts der hohen Infektionszahlen die neuen Einschränkungen, die ab Donnerstag gelten sollen. Er hofft aber dass die benötigten staatlichen Hilfen an die betroffenen Betriebe schnell und gezielt fließen werden. Besonders Freiberuflern müsse man unter die Arme greifen, so der Mann gegenüber RTL.

Gerade zum jetzigen Zeitpunkt sei die geplante Erhöhung des Mindestlohns zum 1. Januar aus seiner Sicht nur schwer zu verstehen. Er hofft, dass die Unternehmen dies verkraften.


Teddy Jaans

Chamber debattiert über verschärftes Covid-Gesetz

06:57
25.11.2020
Am Mittwoch kommt die Chamber ab 14 Uhr zusammen, um über die verschärften Corona-Maßnahmen der Regierung zu debattieren und abzustimmen. Vor allem die Anpassungen vor Gericht dürften für Gesprächsstoff sorgen.

Die Chamberdebatte und die anschließende Abstimmung können Sie am Mittwochnachmittag auf wort.lu live mitverfolgen.

Sarah Cames