Letztes Update:
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Aufruf zur internationalen Solidarität aus Luxemburg

08:36
28.07.2020
13 luxemburgische Organisationen wollen mit einem Video die Notwendigkeit internationaler Solidarität, gerade auch in der Corona-Krise, aufzeigen. Das Video veranschaulicht, wie die NGOs und ihre Partnerorganisationen in einigen der ärmsten und am stärksten betroffenen Gesellschaften im globalen Süden mit der Pandemie und ihren Folgen umgehen.

An der Initiative beteiligten sich die Organisationen: Zesumme fir d’Agenda 2030, Aide à l’Enfance de l’Inde et du Népal, Comité pour une Paix Juste au Proche Orient, Fairtrade Lëtzebuerg, Fondation Chrëschte Mam Sahel, Frères des Hommes, Kindernothilfe Luxembourg, ONGD Guiden a Scouten fir ENG Welt, Objectif Tiers Monde, partage.lu, SOS Faim, SOS Villages d’Enfants Monde und Toupi Group.

Deutschland rät von Reisen nach Barcelona ab

07:54
28.07.2020
Wegen des starken Anstiegs der Corona-Infektionen in Spanien rät das Auswärtige Amt in Deutschland nun von touristischen Reisen in mehrere Regionen des beliebtesten Urlaubslands der Deutschen ab. Betroffen sind Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona und den Stränden der Costa Brava sowie die westlich davon im Landesinneren liegenden Regionen Aragón und Navarra. Die Balearen mit der beliebten Ferieninsel Mallorca oder die Kanaren bleiben verschont. Das Auswärtige Amt begründete den Schritt am Dienstag in seinen Reisehinweisen für Spanien mit den „hohen Infektionszahlen und örtlichen Absperrungen“.

Auf eine Reaktivierung der formellen Reisewarnung für die stark betroffenen Regionen verzichtete das Ministerium zunächst. Ein solcher Schritt hätte Urlaubern die kostenlose Stornierung von Buchungen ermöglicht. Das Abraten von Reisen ist quasi eine Alarmstufe darunter.

Das Auswärtige Amt hatte die Reisewarnung für das besonders stark von der Corona-Pandemie getroffene Spanien erst am 21. Juni aufgehoben, nachdem die Regierung einen 14-wöchigen Notstand beendet hatte. Die Infektionszahlen waren in den vergangenen Tagen in einigen Gebieten wieder dramatisch gestiegen.

Die drei am stärksten betroffenen Regionen werden von der deutschen Bundesregierung aber trotzdem zunächst nicht zu den Risikogebieten gezählt. Rückkehrer aus diesen Gebieten müssen künftig in Deutschland einen Corona-Test machen.

dpa